
News: Nina Warken, Gesundheitsreform, Angriff auf Schule in Minab, 10 Jahre Brexit-Referendum
Die Lage am Morgen Warken lässt die Kranken warten Von Stefan Kuzmany Heute geht es um die Folgen der geplanten Gesundheitsreform für die Psychotherapie, den mutmaßlichen US-Angriff auf eine Grundschule in der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Lage am Morgen Warken lässt die Kranken warten Von Stefan Kuzmany Heute geht es um die Folgen der geplanten Gesundheitsreform für die Psychotherapie, den mutmaßlichen US-Angriff auf eine Grundschule in der iranischen Stadt Minab und die volkswirtschaftlichen Kosten des Brexits für die Briten. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Wenn Warken an der Seele spartHeute übergibt die von der Koalition eingesetzte Rentenkommission ihre Reformvorschläge an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Und weil da keine Überraschungen mehr zu erwarten sind, die über das hinausgehen, was meine Kollegen Benjamin Bidder und Markus Dettmer bereits gestern berichtet haben (mehr dazu hier ), wenden wir uns an dieser Stelle einer anderen dräuenden Reform zu: jener unseres Gesundheitssystems. Sollten die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vorgesehenen Kürzungen umgesetzt werden, wäre das ein harter Schlag für all jene Menschen, die unter psychischen Problemen leiden und Hilfe suchen.
Die Einzelheiten
Meine Kollegin Heike Le Ker fasst die Folgen der Reform zusammen: Die Ausgaben für Psychotherapien würden – so wie andere fachärztliche Leistungen schon heute – budgetiert. Die Anzahl von Psychotherapien würde stärker gesteuert. Und Zuschläge für Kurzzeittherapien, durch die mehr Menschen psychotherapeutisch versorgt werden können, fielen weg.
Das Ergebnis wären weniger verfügbare Therapiestunden – und damit eine beschwerlichere Suche für Betroffene, die Hilfe suchen. Mehr Hintergründe hier: Sie suchen einen Therapieplatz? Bald warten Sie noch länger Mit tödlicher PräzisionDas Wort ist fester Bestandteil der modernen Kriegsführung, es dient der Beruhigung des Publikums: Nicht mehr blindwütig und unter Inkaufnahme ziviler Opfer wird der Gegner bekämpft.
Heutzutage werden stattdessen »Präzisionsschläge« ausgeführt. Und wenn diese zusätzlich mit dem Adjektiv »chirurgisch« garniert werden, sollte auch dem letzten zaudernden Pazifisten klar sein, dass bei der so bezeichneten Kriegshandlung ausschließlich Soldaten und militärische Infrastruktur der Vernichtung anheimfallen – während wenige Meter links und rechts davon die Bevölkerung unbehelligt ihrem Alltag nachgehen kann. Das war schon immer Schönfärberei.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Zerstörte Grundschule in Minab (28. Februar) Foto: Mehr News Agency / AP / dpa Die Waffensysteme mögen sich geändert haben, die grausame Realität des Krieges ist seit Menschengedenken dieselbe: Es sterben Menschen, auch solche ohne Uniform. Wohl mehr als hundert Schülerinnen und Schüler sind am 28.
Februar, dem ersten Tag der amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran, in der Stadt Minab bei einem mutmaßlichen Doppelschlag mit Tomahawk-Marschflugkörpern ums Leben gekommen. Durch Präzisionswaffen, über die in diesem Krieg allein die USA verfügen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





