
Hoffnung für die Ostsee: Seedrohnen gegen die russische Schattenflotte
Hoffnung für die Ostsee : Seedrohnen gegen die russische Schattenflotte Von Susanne Preuß 07.05.2026, 20:54Lesezeit: 4 Min. System-Vanta-Seedrohne von Stark Defence in EmdenSTARK DefenceDie Ostsee ist zum Schauplatz...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hoffnung für die Ostsee : Seedrohnen gegen die russische Schattenflotte Von Susanne Preuß 07. 2026, 20:54Lesezeit: 4 Min. System-Vanta-Seedrohne von Stark Defence in EmdenSTARK DefenceDie Ostsee ist zum Schauplatz hybrider Kriegsführung geworden.
Für Abschreckung und Aufklärung könnten kleine Seedrohnen eine wichtige Rolle spielen. Das Angebot an solchen Produkten nimmt schnell zu. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Auch wenn der Irankrieg gerade im Blickpunkt steht: Friedlich ist es auch auf der Ostsee nicht.
Die Einzelheiten
Sie sei ein „sicherheitspolitischer Hotspot“, sagte NATO-General Ingo Gerhartz jüngst auf einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Reeder: „Die Bedrohung ist täglich sichtbar. “ Durchtrennte Strom- oder Datenkabel, Sabotage an Pipelines, gestörte GPS-Daten sind fast schon Alltag. Dazu kommt die russische Schattenflotte: Hunderte von Schiffen mit undurchsichtigen Eigentümerstrukturen, in schlechtem Zustand, ohne Versicherung.
Öltanker, die dazu dienen, Sanktionen gegen Russland zu unterlaufen, aber auch Schiffe, von denen aus Drohnenschwärme starten oder die ihren Anker über Kabeln streifen lassen. Alles in allem ist das eine ständige Bedrohung für alle Anrainerstaaten. Einen Auftrag für Kamikazedrohnen hat Stark schonIn Deutschland sei man sich dessen vielfach noch gar nicht so bewusst, sagt Mateo Schulze-Vorberg.
Für die nordischen und baltischen Länder dagegen sei die Ostsee das „Mare Nostrum“, der Bezugspunkt, um den sich die ganze Welt drehe. Der Lobbyist von Stark Defence hat eine Art Nervenmittel im Angebot: ein Drohnenboot, das zur Überwachung und zur Abschreckung auf See dienen und wenn nötig auch im Kampf eingesetzt werden kann. Das Unternehmen aus München ist erst gut zwei Jahre alt, hat aber mit einem anderen Produkt schon die Bundeswehr überzeugt: Ein Auftrag für Kamikazedrohnen in diesem Frühjahr ging nicht nur an Helsing und Rheinmetall, sondern in Teilen auch an Stark Defence.
Was Experten sagen
Mateo Schulze-Vorberg und Ministerpräsident Olaf Lies auf der Seedrohne Vanta von Stark DefenceSTARK DefenceDas nächste Angebot heißt Vanta 6. Vor einem Jahr haben sie bei Stark angefangen, das „Überwasservehikel“ zu entwickeln. Das knapp sechs Meter lange Schiff aus schwarzem Hartplastik ließen die Münchener dieser Tage auf der Ems zu Wasser, in Laufweite zur Nationalen Maritimen Konferenz.
Stark Defence wollten dort Aufmerksamkeit erwecken, wo die Entscheidungen gefällt werden. Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), dessen Berufsleben einst beim Marinearsenal Wilhelmshaven begann, machte der Firma die Aufwartung. Auch eine Reihe von Polizisten soll Interesse gezeigt haben, sehr zur Freude des Stark-Teams.
Zivile Nutzung würde den potentiellen Markt für die Seedrohne noch erweitern. „Wir können immer länger warten“Vanta 6 nutzt Künstliche Intelligenz, um Satellitendaten mit Trackingdaten von Schiffen abzugleichen und so ein stets aktuelles Lagebild zu erstellen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





