
Hohe Aktienkurse: Wenn alle von der KI-Blase reden, dann ist es keine
Hohe Aktienkurse : Wenn alle von der KI-Blase reden, dann ist es keine Von Daniel Mohr 06.05.2026, 10:01Lesezeit: 4 Min. Ein Börsenhändler an der Wall Street in New York.AFPEinige Aktienkurse mit KI-Bezug steigen,...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hohe Aktienkurse : Wenn alle von der KI-Blase reden, dann ist es keine Von Daniel Mohr 06. 2026, 10:01Lesezeit: 4 Min. Ein Börsenhändler an der Wall Street in New York.
AFPEinige Aktienkurse mit KI-Bezug steigen, andere fallen. Die wohlüberlegte Selektion am Aktienmarkt spricht gegen eine generelle Überbewertung. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Gelegentlich hilft es, sich Dimensionen großer Zahlen mit Vergleichen zu verdeutlichen.
Die Einzelheiten
660 Milliarden Dollar haben die Hyperscaler, also die sehr großen Cloud-Anbieter als Investitionen in ihre Rechenzentren angekündigt, um der unfassbar großen KI-Datenmengen Herr zu werden. Alleine für dieses Jahr. Das Infrastruktur-Sondervermögen, das der Bundestag vergangenes Jahr beschlossen hat, um Deutschland wieder fit für die Zukunft zu machen, beträgt 500 Milliarden Euro.
Sind die Hyperscaler nun verrückt, so viel Geld zu verpulvern? Oder ist der deutsche Staat zu knauserig, da mit seinen Kleckerbeträgen die wirtschaftliche Führungsrolle für die Zukunft kaum zu gewinnen sein wird. Es gibt einen großen Unterschied: Die Cloud-Riesen Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft zahlen ihre Investitionen aus laufenden Erträgen.
Der deutsche Staat hingegen finanziert seine Vorhaben komplett durch Schulden. Bisher keine Euphorie im MarktNun soll dies aber kein Vergleich werden, ob nun Deutschland aus Investorensicht das bessere Investment wäre (rund drei Prozent Rendite im Jahr versprechen Bundesanleihen derzeit), sondern ob die Anleger sich lieber aus den Techaktien zurückziehen sollten, bevor eine Blase platzt, über die viele seit geraumer Zeit reden. Es ist genau kein Zeichen für eine Blase, wenn seit Monaten darüber diskutiert wird, ob es sie denn gebe.
Was Experten sagen
Eine Blase am Kapitalmarkt zeichnet sich durch Euphorie aus, blindes Kaufen, dass bestimmte Wertpapiere als sichere Wette gelten. Aber genau diese Bedenkenlosigkeit gibt es nicht. Es wird seit Monaten abgewogen, ob die Künstliche Intelligenz und der Rummel um sie wirklich billionenhohe Bewertungen an der Börse rechtfertigt oder nicht.
Mehr Suchen nach „Bubble“ als 2008In Deutschland hat sich die Berliner Fondsgesellschaft BIT Capital den Ruf erarbeitet, besonders gut in der Tech-Aktienauswahl zu sein, auf Basis langjähriger Erfahrung und tiefer Analyse des Marktes. Gerade haben die Berliner eine Studie rund um das Thema KI-Blase erstellt, auch weil in den Google Trends seit dem Sommer 2025 das Suchinteresse für „Bubble“ höher ist als während der Finanzkrise 2008. Drohen angesichts der Rekordinvestitionen nun also Einbußen an Ertragskraft und werden ruinöse Überkapazitäten geschaffen?
BIT Capital stellt zunächst fest, dass der bisherige Verlauf der Aktienkurse der sieben großen US-Techwerte im Einklang mit sehr großer Gewinndynamik steht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





