
Häuserpreise auf Inseln: Ein Quadratmeter Sylt für mehr als 12.500 Euro
Häuserpreise auf Inseln : Ein Quadratmeter Sylt für mehr als 12.500 Euro 11.05.2026, 07:25Lesezeit: 2 Min. Beliebte Insel: Einige Menschen laufen über den Sandstrand der Ostseite der Insel Sylt.dpaWohneigentum auf Sylt...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Häuserpreise auf Inseln : Ein Quadratmeter Sylt für mehr als 12. 2026, 07:25Lesezeit: 2 Min. Beliebte Insel: Einige Menschen laufen über den Sandstrand der Ostseite der Insel Sylt.
dpaWohneigentum auf Sylt bleibt ein Luxusgut. Wie entwickeln sich die Preise auf anderen Inseln und an den Küsten der Nord- und Ostsee? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Preise für Einfamilienhäuser auf den bei Urlaubern und Vermögenden beliebten Nord- und Ostfriesischen Inseln geben teils deutlich nach - sind aber weit entfernt von Schnäppchenangeboten.
Die Einzelheiten
So kostete ein Quadratmeter Haus auf den Nordfriesischen Inseln - dazu zählen etwa Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm - im ersten Quartal im Schnitt 9. 922 Euro und damit 4,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem jüngsten Küstenreport der bundesweit operierenden Maklerfirma Von Poll Immobilien hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Hauptverantwortlich für die nach wie vor sehr hohen Preise ist die Insel Sylt, die für ihre langen Strände und eine der höchsten Millionärsdichten in Deutschland bekannt ist und seit jeher zu den teuersten Regionen Deutschlands zählt. Dort sanken die Preise den Angaben zufolge lediglich um 1,5 Prozent. Ein Quadratmeter Wohnfläche kostete damit immer noch im Schnitt 12.
Deutlich günstiger, aber für viele immer noch unerschwinglich, präsentieren sich die Ostfriesischen Inseln vor der niedersächsischen Küste. Dort kostet ein Haus in gutem Zustand etwa auf Juist, Langeoog oder Norderney im Schnitt 8. 294 Euro pro Quadratmeter - 5,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Was Experten sagen
Bremerhaven und Landkreis Wesermarsch am günstigstenDie Nordseeküste mit ihrem Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer, dem weltweit größten zusammenhängenden Schlickwatt- und Sandgebiet, ist bei Immobilienkäufern weiter beliebt, zeigt sich aber deutlich günstiger als die Inseln. So gab es auf dem Festland etwa im Kreis Nordfriesland - dort befindet sich unter anderem Sankt Peter-Ording - ein Haus für durchschnittlich knapp 2. 500 Euro pro Quadratmeter.
Am günstigsten war es dem Report zufolge mit etwa 1. 900 Euro pro Quadratmeter im Landkreis Wesermarsch und in Bremerhaven. „Die Rückgänge auf vielen Nord- und Ostfriesischen Inseln sind Ausdruck einer Marktphase, in der sich Angebot und Nachfrage wieder stärker annähern und sich Preisniveaus entsprechend neu ausrichten“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter bei Von Poll Immobilien, Daniel Ritter.
Die Nachfrage bleibe solide, Käufer achteten heute aber „stärker auf Faktoren wie die gute Lage, Energieeffizienz und nachhaltige Vermietbarkeit“. An der Ostsee Halbinsel Fischland-Darß-Zingst am teuerstenAn der deutschen Ostseeküste mit ihren Sandstränden, historischen Badeorten und kleinen Fischerdörfern zeigt sich ein ähnliches Bild, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau. So war die teuerste Region mit Immobilienpreisen von durchschnittlich 5.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





