
In acht Städten: Durchsuchungen in NRW bei mutmaßlichen Neonazis
In acht Städten : Durchsuchungen in NRW bei mutmaßlichen Neonazis 06.05.2026, 07:56Lesezeit: 1 Min. Eine Neonazi-Demonstration in Bielefeld im Mai 2025 (Symbolbild)dpaDie Polizei durchsucht Objekte mutmaßlicher Neonazis...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. In acht Städten : Durchsuchungen in NRW bei mutmaßlichen Neonazis 06. 2026, 07:56Lesezeit: 1 Min. Eine Neonazi-Demonstration in Bielefeld im Mai 2025 (Symbolbild)dpaDie Polizei durchsucht Objekte mutmaßlicher Neonazis in NRW.
Die Aktion richtet sich vor allem gegen junge Rechtsextremisten. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In Nordrhein-Westfalen laufen seit dem frühen Mittwochmorgen in mehreren Städten Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten. Es gebe zehn Beschuldigte, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Die Einzelheiten
Sie seien alle deutsche Staatsbürger. Einer der Beschuldigten sei wegen einer anderen Angelegenheit bereits zuvor in Untersuchungshaft gekommen. Die Maßnahmen in landesweit acht Städten richteten sich den Angaben zufolge gegen die Gruppe „Jung und Stark“.
An der Aufklärung der Gruppe war auch das Bundesamt für Verfassungsschutz beteiligt. Immer mehr Gewalttaten sehr junger NeonazisSeit 2024 häufen sich die Gewalttaten von teils sehr jungen Neonazis, etwa bei Angriffen auf Paraden zum Christopher Street Day, der den Rechten von lesbischen, schwulen und anderen queeren Menschen gewidmet ist. Das Bundeskriminalamt erklärte Mitte 2025: „Die Polizeibehörden aus Bund und Ländern beobachten seit etwa Mitte vergangenen Jahres, dass in der rechten Szene neue Jugendgruppen in Erscheinung getreten sind, die sich zunächst im virtuellen Raum gegründet haben.
“ Diese träten inzwischen vermehrt durch Veranstaltungen, Störaktionen und Straftaten in Erscheinung. Die größte dieser Gruppe war damals nach Angaben aus Sicherheitskreisen „Jung und Stark“ mit einer Anhängerzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Auch die Gruppe „Deutsche Jugend Voran“ ist im Visier der Ermittler.
Schätzungsweise mehr als Hundert Menschen fühlen sich demnach dieser Gruppe zugehörig. Weitere relevante Vereinigungen seien „Der Störtrupp“ sowie die Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“. Mutmaßliche Angehörige der „Letzten Verteidigungswelle“ stehen aktuell in Hamburg wegen mehrerer Gewalttaten vor Gericht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





