
In der deutschen Autoindustrie könnten Zehntausende Stellen zusätzlich wegfallen
Warnung von VDA-Chefin Müller In der deutschen Autoindustrie könnten Zehntausende Stellen zusätzlich wegfallen Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit noch mehr Stellenabbau bis 2035. Branchenpräsidentin...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Warnung von VDA-Chefin Müller In der deutschen Autoindustrie könnten Zehntausende Stellen zusätzlich wegfallen Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit noch mehr Stellenabbau bis 2035. Branchenpräsidentin Hildegard Müller spricht von einer anhaltenden Standortkrise: »Die Bedingungen verschlechtern sich zusehends. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern VDA-Präsidentin Müller Foto: Sven Hoppe / dpa Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet mit einem noch größeren Stellenabbau in der deutschen Autoindustrie als bisher angenommen. »Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225.
Die Einzelheiten
000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen«, sagte Verbandspräsidentin Hildegard Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 000 Arbeitsplätze mehr als bisher angenommen«. Betroffen seien vor allem die Zulieferbetriebe, »weil auf dem Weg vom Verbrennermotor zur Elektromobilität gerade in der Zulieferindustrie viele Arbeitsplätze verloren gehen werden«, sagte die VDA-Vorsitzende dem RND weiter.
Als Ursache für die Entwicklung nannte Müller »eine gravierende und anhaltende Standortkrise« in Deutschland und Europa. »Und die Bedingungen verschlechtern sich zusehends«, fügte sie hinzu. »Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie – die Liste der Herausforderung ließe sich fortführen.
« Weitere Forderung an die EUDie exportorientierten deutschen Autokonzerne klagten zuletzt durch die Bank über Probleme, vorwiegend beim Hochlauf der E-Mobilität sind sie im internationalen Wettbewerb ins Hintertreffen geraten. Die Hersteller, aber auch die Zulieferbetriebe stehen unter enormem Konkurrenzdruck mit Unternehmen aus China. Die deutschen Unternehmen gelten als teuer, Zölle belasten zusätzlich das Geschäft.
Was Experten sagen
Um die Industrie zu unterstützten ist die EU jüngst vom Verbrennerverbot abgerückt . Demnach hätten ab dem Jahr 2035 in der EU keine neuen Autos mit Benzin- oder Dieselmotor mehr zugelassen werden sollen. Mehr zum Thema Jammern auf Weltniveau: Warum es nirgends besser ist als in Europa Eine Kolumne von Ullrich Fichtner Für den Erhalt von deutlich mehr Arbeitsplätzen in der deutschen Autoindustrie hält die VDA-Chefin nun allerdings noch weitere Zugeständnisse der EU für notwendig.
Müller sprach sich für »Flexibilisierungen und Technologieoffenheit auf dem Weg zur Klimaneutralität« aus. 000 Arbeitsplätze am Standort Deutschland erhalten« werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





