
Indien im Iran-Krieg: Regierung wirbt für Homeoffice und weniger Ölverbrauch
Folgen des Irankriegs Inder sollen auf Gold, Auslandsreisen und Speiseöl verzichten Narendra Modi fordert seine Landsleute dazu auf, »patriotisch« und »gesund« zu handeln: Sie sollen Öl beim Essen reduzieren und mehr...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Folgen des Irankriegs Inder sollen auf Gold, Auslandsreisen und Speiseöl verzichten Narendra Modi fordert seine Landsleute dazu auf, »patriotisch« und »gesund« zu handeln: Sie sollen Öl beim Essen reduzieren und mehr Homeoffice machen. Mit diesen und weiteren Maßnahmen will Indien seine Devisenreserven schonen. 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Ministerpräsident Narendra Modi Foto: ANI / ANI News / IMAGO Indien ruft seine Bürgerinnen und Bürger zu deutlichen Selbstbeschränkungen auf. So soll angesichts gestiegener Ölpreise und sinkender Devisenvorräte unter anderem der Verbrauch von Speiseöl reduziert werden, sagte Ministerpräsident Narendra Modi am Sonntag.
Die Einzelheiten
Das sei gesund und patriotisch. Auch soll die Bevölkerung auf nicht zwingend notwendige Auslandsreisen für mindestens ein Jahr verzichten. Ebenso auf den Kauf von Gold, das in Indien traditionell in großen Mengen für Hochzeiten erworben wird.
Landwirte sollen zudem den Düngemitteleinsatz um bis zur Hälfte reduzieren. Inderinnen und Inder sollen verstärkt im Homeoffice arbeiten und Videokonferenzen abhalten, häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder Fahrgemeinschaften bilden, so Modi. Mehr zum Thema Vorortbahn in Delhi: Der wohl pünktlichste Zug der Deutschen Bahn fährt in Indien Aus Ghaziabad berichtet Serafin Reiber Der Irankrieg und seine Folgen: Der Globale Süden zahlt den höchsten Preis Der SPIEGEL-Leitartikel von Serafin Reiber Folgen des Irankriegs für Südasien: Von dieser Raffinerie sind 176 Millionen Menschen abhängig – nun steht sie bald still Aus Dhaka und Chittagong berichtet Serafin Reiber »In der aktuellen Situation müssen wir großen Wert auf die Einsparung von Devisen legen«, sagte der Ministerpräsident.
Indien ist der weltweit drittgrößte Importeur und Verbraucher von Öl. Seit der Blockade der Straße von Hormus hat das Land große Probleme, genügend Öl und Gas ins Land zu schaffen. Der Irankrieg trifft die Menschen im Globalen Süden besonders hart: Ihnen droht eine beispiellose Energie- und Hungerkrise.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





