
Inflation zwingt laut Umfrage viele Deutsche zum Sparen
Inflation Sechs von zehn Deutschen schränken sich wegen hoher Preise ein Der Irankrieg treibt die Preise, die Teuerung könnte wieder über drei Prozent steigen. Schon jetzt spart einer Umfrage zufolge eine Mehrheit der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Inflation Sechs von zehn Deutschen schränken sich wegen hoher Preise ein Der Irankrieg treibt die Preise, die Teuerung könnte wieder über drei Prozent steigen. Schon jetzt spart einer Umfrage zufolge eine Mehrheit der Bürger im Alltag. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Kundin in bayerischem Supermarkt: Fast 70 Prozent sparen bei Lebensmitteln Foto: Rolf Poss / IMAGO Der Ölpreisschock im Zuge des Irankriegs hat das Leben in Deutschland deutlich verteuert, im April könnte die Inflation weiter gestiegen sein. An diesem Mittwoch veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Berechnung dazu auf Basis vorläufiger Daten.
Die Einzelheiten
Volkswirte halten es für möglich, dass die Teuerungsrate erstmals seit Ende 2023 wieder die Marke von drei Prozent überschritten hat. Schon jetzt zwingen die gestiegenen Preise laut einer Forsa-Umfrage viele Menschen zum Sparen. 58 Prozent der Befragten gaben bei der Befragung im Auftrag von RTL/ an, sie hätten sich zuletzt im Alltag eingeschränkt.
41 Prozent sagten, ihr Verhalten habe sich nicht wesentlich verändert. Besonders häufig sparen demnach Jüngere unter 30 Jahren sowie Menschen mit geringerem Einkommen. In der repräsentativen Umfrage wurden 1.
Mehr zum Thema Fed, EZB und Co. : Warum die Inflation nicht von allein wieder verschwinden wird Eine Kolumne von Henrik Müller Wer spart, tut das meist in mehreren Bereichen gleichzeitig. Am häufigsten wird beim Essengehen verzichtet: 76 Prozent der Betroffenen nennen diesen Punkt.
Was Experten sagen
Jeweils 69 Prozent reduzieren Ausgaben für Neuanschaffungen und Lebensmittel, 65 Prozent beim Kraftstoff. Auch bei Energieverbrauch, Urlaub und Freizeitaktivitäten schränken sich die Bürgerinnen und Bürger demnach ein: 59 Prozent sparen bei Energie, 57 Prozent beim Urlaub und 55 Prozent bei Freizeitangeboten. Jeder Dritte nutzt sein Auto seltener Die gestiegenen Kraftstoffpreise verändern der Umfrage zufolge das Mobilitätsverhalten vieler Autofahrer in Deutschland.
Knapp jeder dritte Nutzer eines Benzin- oder Dieselautos (31 Prozent) fährt demnach derzeit seltener mit dem Wagen als noch vor einigen Wochen. 68 Prozent geben an, ihr Fahrverhalten nicht verändert zu haben. Besonders groß ist der Spareffekt bei Menschen mit niedrigerem Einkommen.
In Haushalten mit weniger als 2. 500 Euro Nettoeinkommen fahren 44 Prozent seltener Auto. Bei Haushalten mit mehr als 4.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





