
Islamistinnenprozess in Düsseldorf: Wie eine Frau verurteilten IS-Terroristen half
Islamistinnenprozess Wie eine Frau aus Düsseldorf verurteilten IS-Terroristen half Nadine D. soll Spenden für gefangene IS-Terroristen eingeworben und ihnen aufmunternde Briefe ins Gefängnis geschickt haben. Ist das...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Islamistinnenprozess Wie eine Frau aus Düsseldorf verurteilten IS-Terroristen half Nadine D. soll Spenden für gefangene IS-Terroristen eingeworben und ihnen aufmunternde Briefe ins Gefängnis geschickt haben. Ist das Terrorunterstützung?
Von Ulrich Kraetzer 12. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Frauen im Gefangenenlager al-Hol in Nordsyrien: Spenden an Partnerinnen von IS-Kämpfern? Foto: Ghaith Alsayed / AP Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Die Fanpost ging kurz vor Weihnachten im Münchner Gefängnis ein. »Du bist nicht allein«, hieß es in einem der Briefe. Auf einem beigelegten Foto waren zwei vollverschleierte Frauen mit einer Raubkatze zu sehen, daneben der Schriftzug: »Meine starke Löwin«.
Empfängerin war die IS-Terroristin Jennifer W. , die später zu 14 Jahren Haft verurteilt wurde, unter anderem wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit durch Versklavung mit Todesfolge. Sie hatte sich dem »Islamischen Staat« angeschlossen und nichts dagegen unternommen, dass ihr Mann ein jesidisches Mädchen im Irak in der Sonne festkettete und sterben ließ.
Was Experten sagen
Es war eine der schlimmsten Taten unter Beteiligung deutscher Islamisten. offenbar kein Grund, sich von Jennifer W. Der Umschlag mit Fotos und Briefen radikaler Glaubensschwestern vom Dezember 2019 stammte nach Überzeugung der Ermittler von ihr.
Islamistische PropagandaschleuderNadine D. , 42, aus Düsseldorf, soll jahrelang die Plattform »Free Our Sisters« betrieben haben. Die Initiative galt Beobachtern als islamistische Propagandaschleuder – und als eine der wichtigsten Gefangenenhilfen für verurteilte Islamisten im deutschsprachigen Raum.
Ihr Logo zeigte rosa Blumen neben Handschellen, dazu der Schriftzug »Befreit unsere Schwestern«. Ob RAF oder »Nationalsozialistischer Untergrund «: Immer wieder erhalten inhaftierte Terroristen Unterstützung von Sympathisanten. Diese besuchen sie im Gefängnis oder schicken ihnen aufmunternde Briefe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





