
Jim Cramer: “Saylor hat Bitcoin ermordet”
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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Szene Jim Cramer: "Saylor hat Bitcoin ermordet"Harsche Kritik Jim Cramer: “Saylor hat Bitcoin ermordet”Fernsehmoderator Jim Cramer attackiert Michael Saylor scharf. Mit seinen Bitcoin-Verkäufen hätte der Strategy-Gründer die Kryptowährung “ermordet”. von Daniel Hoppmann 08.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs54. 49 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance / ZUMAPRESS. com | Lev Radin | Jim Cramer attackiert Michael Saylor scharf Die Stimmung am Krypto-Markt ist mies, die Suche nach einem Schuldigen in vollem Gang.
Marktdynamik
Für Moderator Jim Cramer steht der Übeltäter aber schon lange fest: Michael Saylor. Der Strategy-Gründer habe Bitcoin “ermordet”, sagte er kürzlich bei der CNBC-Sendung “Market Alert”. Mit seinen Aussagen bezieht sich Cramer auf einen Paradigmenwechsel, den Strategy vergangene Woche vollzogen hatte.
Erstmals seit 2022 hatte die Treasury-Firma von Michael Saylor Bitcoin verkauft. Verglichen mit dem Gesamtbestand war die Summe mit 32 BTC (rund 2,5 Millionen US-Dollar) zwar vergleichsweise klein, dennoch brach die Kryptowährung in der Folge ein und fiel sogar kurzzeitig unter 60. Einige Marktteilnehmer sahen darin einen eklatanten Vertrauensbruch, hatte Saylor zuvor doch immer wieder betont, “niemals” Bitcoin verkaufen zu wollen.
Folglich fällt Jim Cramers Urteil hart aus: “Er hat ihn (Bitcoin, Anm. ) ermordet, er hat ihn einfach ermordet. ” Lest auch Turbulenzen voraus Bitcoin unter 60.
Auswirkungen auf die Märkte
Warum bei Experten jetzt die Alarmglocken schrillen Bricht die STRC-Dividende Strategy das Genick? Marktbeobachter halten derweil auch weitere Bitcoin-Verkäufe für möglich. Das liege nicht zuletzt auch an den hohen Dividenden, die Strategy für seine Vorzugsaktien zahlt.
“Sie müssen jetzt jedes Jahr knapp 1,7 Milliarden Dollar an Dividenden in bar auszahlen – und das als Firma, die operativ kaum Kohle einnimmt”, sagt Martin Leinweber vom Indexanbieter MarketVector gegenüber BTC-ECHO. Strategy hätte laut Prospekt die Möglichkeit, STRC-Dividenden nicht zu zahlen. Dies dürfte jedoch zu einem “erheblichen Vertrauensverlust” führen, sagt BTC-ECHO Marktexperte Stefan Lübeck.
Was Jim Cramer angeht, so sind seine Prognosen nicht unumstritten. Immer wieder gab er gravierende Fehleinschätzungen ab, die ihm in der Finanz-Szene viel Hohn und Spott einbrachten. Es etablierte sich der Running Gag: Jim Cramer als Kontraindikator.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.




