
Julian Reichelt: »Nius«-Dachgesellschaft macht noch mehr Verlust
Rechtsaußen-Portal »Nius«-Dachgesellschaft macht noch mehr Verlust Das Unternehmen hinter dem rechtspopulistischen Portal »Nius« hat im Jahr 2024 seine Verluste ausgeweitet. Die Firma gehört dem früheren...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rechtsaußen-Portal »Nius«-Dachgesellschaft macht noch mehr Verlust Das Unternehmen hinter dem rechtspopulistischen Portal »Nius« hat im Jahr 2024 seine Verluste ausgeweitet. Die Firma gehört dem früheren »Bild«-Chefredakteur Julian Reichelt und einem Multimillionär. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern »Nius«-Chefredakteur Julian Reichelt Foto: dts Nachrichtenagentur / IMAGO Die Dachgesellschaft Vius, die das Rechts-außen-Portal »Nius« betreibt, hatte im dritten Jahr von dessen Bestehen noch mehr Verlust gemacht als in den Vorjahren. Die Bilanz weist für 2024 einen Jahresfehlbetrag von fast 16,2 Millionen Euro aus.
Die Einzelheiten
Zuerst hatte das Nachrichtenportal »T-Online« darüber berichtet . 2022 verzeichnete die Dachgesellschaft Vius den Bilanzen zufolge einen Verlust von drei Millionen Euro, 2023 waren es 13,8 Millionen. »Nius« wird vom ehemaligen »Bild«-Chefredakteur Julian Reichelt geleitet.
Die Plattform ist insbesondere für ihre rechtspopulistisch geprägte Berichterstattung bekannt, in der sie Themen teils dramatisiert, ideologisch zuspitzt und nachweislich mit Falschbehauptungen arbeitet. Hinter Vius stehen Reichelt und der Multimillionär Frank Gotthardt. Gotthardt hält über eine Beteiligungsgesellschaft 88,5 Prozent an Vius.
Reichelt 8,7 Prozent. Gotthardt ist Ehrenvorsitzender des CDU-Wirtschaftsrats Rheinland-Pfalz und Hauptgesellschafter des Eishockeyclubs Kölner Haie. Reich gemacht hat ihn seine Koblenzer Firma CompuGroup Medical (CGM).
Was Experten sagen
Die von CGM vertriebene Software regelt Abrechnung, Dokumentation und Patientendaten in Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Apotheken. Landgericht stoppt falschen »Nius«-BerichtZuletzt hatte das Landgericht Köln per einstweiliger Verfügung eine »Nius«-Berichterstattung untersagt. Die angegriffenen Aussagen seien »sämtlich unwahr« .
Das Portal hatte fälschlicherweise behauptet, dass die Dortmunder Agentur für Arbeit »Bürgergeldempfänger« zum muslimischen Fastenbrechen geladen habe, bezahlt vom Steuerzahler. Mehr zum Thema Rechts-außen-Portal: Die neue, alte Welt des Julian Reichelt Falschberichterstattung: »Sämtlich unwahr« – vor Gericht verliert »Nius« gegen Kantinenbetreiberin Von Alexander Kühn und Anton Rainer Eilbeschluss in Schleswig-Holstein: »Nius« scheitert mit Klage gegen Daniel Günther vor Gericht Tatsächlich waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde zur »feierlichen Eröffnung der neuen Kantine« eingeladen gewesen. Wegen des muslimischen Fastenmonats Ramadan sei das gemeinsame Essen lediglich auf 18.
28 Uhr gelegt worden, damit alle Gäste teilnehmen konnten. Die Kosten trug die neue Kantinenpächterin.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





