
Jürgen Klopp: Der größte Name allein reicht nicht
Jürgen Klopp : Der größte Name allein reicht nicht Ein Kommentar von Christoph Becker 03.07.2026, 14:53Lesezeit: 2 Min. „The normal one“: Jürgen Klopp am 14. Juni im Houston Stadium in TexasReutersDer neue Bundestrainer...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Jürgen Klopp : Der größte Name allein reicht nicht Ein Kommentar von Christoph Becker 03. 2026, 14:53Lesezeit: 2 Min. „The normal one“: Jürgen Klopp am 14.
Juni im Houston Stadium in TexasReutersDer neue Bundestrainer braucht Ausstrahlung, die Nationalmannschaft eine moderne Spielidee. Ob Klopp Letztere hat, wird sich erst noch zeigen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es gibt wenig im Fußball, was Fans nicht wenigstens bekannt vorkommt.
Die Einzelheiten
Deshalb laufen die größten Siege, die schwersten Niederlagen in Dauerschleife. Blenden wir in Sachen Jürgen Klopp vom modernen Campus des Deutschen Fußball-Bunds in Frankfurt, aus dem sich Julian Nagelsmann als Bundestrainer verabschiedet hat, 42 Jahre zurück. Sommer 1984: Die westdeutsche Nationalmannschaft ist bei der Europameisterschaft in Frankreich kläglich gescheitert.
Sie hat es aus der Vorrunde der besten acht Nationen des Kontinents nicht ins Halbfinale geschafft. Bundestrainer Jupp Derwall kann sich nicht halten, die „Bild“-Zeitung wirft sich mit Verve für Franz Beckenbauer ins Zeug, ihren Kolumnisten, Derwalls Chefkritiker. Der Rest ist Fußball-Geschichte, bis zur Krönung im WM-Finale 1990 in Rom und darüber hinaus.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ähnlich wie BeckenbauerUnd heute? Heute soll Klopp versuchen, nach dem dritten für den DFB missratenen WM-Turnier in Serie, eine neue Eliteauswahl wieder zu einer Weltklassemannschaft zu formen.
Was Experten sagen
Klopp hat eben noch, wie Beckenbauer damals, als Experte im Fernsehen die Fehler Nagelsmanns und seiner Spieler analysiert. Klopps Name funktioniert als Marke ähnlich wie der Beckenbauers einst. Keiner in der Branche wirbt so omnipräsent für alle möglichen Produkte wie Klopp, der sich in Liverpool vor mehr als zehn Jahren als „the normal one“ präsentierte.
Ein Claim, der inzwischen seinen „Instagram“-Account schmückt, dem sechs Millionen folgen. Das ist alles andere als normal, aber dem DFB bringt die Wirkung der Marke Klopp allenfalls einen Kurzzeiteffekt. Der Verband hat einen Bundestrainer mit Ausstrahlung auf seine besten Spieler nötig, die Nationalmannschaft eine moderne Spielidee.
Ersteres bietet Klopp, Letzteres wird sich zeigen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





