
Karlsruhe: Bahn-Mitarbeiter aus Zug gestürzt – Überwachungsvideo weckt laut Gericht Zweifel am Tathergang
Bahn-Mitarbeiter aus Zug gestürzt Überwachungsvideo weckt laut Gericht Zweifel am Tathergang Bei Karlsruhe fiel ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit aus einem fahrenden Zug und wurde schwer verletzt – mutmaßlich nach einer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bahn-Mitarbeiter aus Zug gestürzt Überwachungsvideo weckt laut Gericht Zweifel am Tathergang Bei Karlsruhe fiel ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit aus einem fahrenden Zug und wurde schwer verletzt – mutmaßlich nach einer Attacke durch einen Fahrgast. Jetzt hat das Gericht erklärt, warum der Tatverdächtige auf freiem Fuß bleibt. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zug am Bahnof in Ettlingen-Bruchhausen Foto: Melanie Keul / EinsatzReport24 / dpa Nach der mutmaßlichen Attacke auf einen Bahn-Mitarbeiter, der aus einem fahrenden Regionalzug stürzte und lebensgefährlich verletzt wurde, bleibt der Tatverdächtige auf freiem Fuß. Der Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Karlsruhe abgelehnt.
Die Einzelheiten
Hintergrund ist unter anderem ein Überwachungsvideo. Der Sicherheitsmitarbeiter war am Freitagabend nach einer eskalierten Ticketkontrolle aus einem mit rund 120 Kilometer pro Stunde fahrenden Regionalzug gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll der 36-jährige Verdächtige ihn geschlagen und getreten haben.
Während des Gerangels habe die Zugtür nachgegeben und der Bahn-Mitarbeiter sei durch einen Spalt aus dem fahrenden Zug gefallen. Unklar ist, wieso genau die Tür nachgab. Der Zug war unterwegs nach Karlsruhe.
Kein dringender TatverdachtDer 36-Jährige war nach der Tat zunächst festgenommen worden. Das Amtsgericht Karlsruhe teilte mit, der Haftrichter habe kurz nach der Anhörung des Beschuldigten ein Überwachungsvideo der Bahn ausgewertet. Die Aufnahmen hätten Zweifel am konkreten Ablauf des Geschehens ergeben.
Was Experten sagen
Was genau zu sehen ist und welche Erkenntnisse sich daraus ergeben, ließ das Gericht offen. Der genaue Hergang der Tat sei weiter Gegenstand intensiver Ermittlungen. Mehr zum Thema Zugbegleiter über Gewalt: »Von Beleidigungen über Anspucken bis zu körperlichen Angriffen ist alles dabei«Ein Interview von Lukas Kissel 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Sicherheitsdebatte nach Angriff in der Bahn: Ein Schaffner, getötet mit bloßen Fäusten – hat Politik ein Mittel gegen solche Gewalt?
Von Özge Inan 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Nach Sturz aus Zug: GDL fordert Gesetzesänderungen zum Schutz von Bahn-Mitarbeitern 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Nach Angaben des Amtsgerichts war das Video einer der Gründe, weshalb der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen den 36-Jährigen wegen Körperverletzung abgelehnt wurde. Nach Einschätzung des Haftrichters fehlte der für einen Haftbefehl erforderliche dringende Tatverdacht.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




