
Kerosinpreise: Reisebranche will auf Nachzahlungen für Urlaube verzichten
Hohe Kerosinpreise Reiseveranstalter wollen auf Nachzahlungen für gebuchte Urlaube verzichten Die Sprünge bei den Preisen für Kerosin haben Sorgen geweckt, dass Reiseveranstalter womöglich noch einen Nachschlag...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hohe Kerosinpreise Reiseveranstalter wollen auf Nachzahlungen für gebuchte Urlaube verzichten Die Sprünge bei den Preisen für Kerosin haben Sorgen geweckt, dass Reiseveranstalter womöglich noch einen Nachschlag verlangen könnten. Jetzt gibt die Branche Entwarnung. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Strandurlaub: Nachforderungen sollen ausbleiben Foto: Serge Haouzi / Xinhua / dpa Die großen deutschen Reiseveranstalter wollen einem Medienbericht zufolge trotz der steigenden Kerosinpreise auf nachträgliche Zuschläge verzichten. Man werde die Preise für bereits gebuchte Reisen nicht nachträglich erhöhen, berichteten die Anbieter Tui, Alltours und Dertour dem »Tagesspiegel» in einer Umfrage.
Die Einzelheiten
Für zukünftige Buchungen könnte es allerdings angesichts des Preisanstiegs anders aussehen. »Im Moment steigt der Kerosinpreis«, sagte der Chef der Rewe -Touristiktochter Dertour-Group, Christoph Debus, dem Blatt. »Wenn dies auf dem Niveau bleibt, können wir Kostensteigerungen für zukünftige Buchungen nicht ausschließen.
« Reisen finden wie geplant statt Reiseveranstalter können den Preis nachträglich erhöhen, wenn dies im Vertrag vereinbart wurde und gestiegene Kosten wie Kerosin es nachweislich erfordern. Ein solcher Preisaufschlag muss allerdings spätestens 20 Tage vor Reisebeginn mitgeteilt werden. Bei Aufschlägen von mehr als 8 Prozent haben die Kunden ein Sonderrücktrittsrecht.
Mehr zum Thema Drohende Treibstoffknappheit: Das bedeutet der Kerosinmangel für Ihren Urlaub Von Eva Lehnen und Julia Stanek Folgen des Irankriegs: Wird der gebuchte Sommerurlaub teurer? Reiseveranstalter trotzen der Krise: Im Urlaub gönnen sich die Deutschen mehr Dass Urlaubsreisen ganz gestrichen werden, müssen Kunden den Angaben zufolge aktuell nicht befürchten. »Bei uns fällt nichts aus«, sagte Tui-Sprecher Aage Dünhaupt dem »Tagesspiegel».
Was Experten sagen
Alltours-Sprecher Jens Völmicke betonte: »Wir gehen davon aus, dass unsere Gäste wie geplant ihren gebuchten Sommerurlaub genießen können. « Dertour-Chef Christoph Debus sagte, »für die Sommerferien und den Herbst rechnen wir derzeit mit einer insgesamt stabilen Kapazität. « Sollten sich aufgrund von Kerosinmangel Änderungen im Flugplan ergeben, informiere man die Gäste umgehend und suche nach Alternativen.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





