
Klimakrise: Forscher warnen wegen El Niño vor extremen Waldbränden in diesem Jahr
Historisch hohe Gefahr Forscher warnen vor extremen Waldbränden in diesem Jahr Weltweit sorgte das Wetterphänomen El Niño bereits in den vergangenen Jahren für Hitzerekorde. Nun warnen Wissenschaftler davor, dass es...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Historisch hohe Gefahr Forscher warnen vor extremen Waldbränden in diesem Jahr Weltweit sorgte das Wetterphänomen El Niño bereits in den vergangenen Jahren für Hitzerekorde. Nun warnen Wissenschaftler davor, dass es 2026 noch schlimmer werden könnte. Die Waldbrandsaison habe extrem begonnen.
34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Menschen schützen sich in Thailand vor Hitze, die von El Niño befeuert wird Foto: Anthony Wallace / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Wissenschaftler warnen vor einer katastrophalen Zuspitzung der Klimakrise in diesem Jahr. Von Januar bis April seien weltweit mit über 150 Millionen Hektar über ein Fünftel mehr Land verbrannt als beim bisherigen Negativrekord, teilte die Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) mit. »Obwohl die weltweite Brandsaison in vielen Teilen der Erde erst noch bevorsteht, deutet dieser rasante Start in Kombination mit dem prognostizierten El Niño auf ein besonders verheerendes Jahr hin«, sagte Theodore Keeping, Experte für Waldbrände am Imperial College London und Mitglied der WWA.
Die weltweite Waldbrandsaison habe in diesem Jahr »sehr früh begonnen«. El Niño ist ein Klimaphänomen, bei dem sich der östliche Pazifik ungewöhnlich erwärmt, was weltweit zu extremen Wetterlagen führt. In Afrika sind in diesem Jahr WWA zufolge bereits 85 Millionen Hektar verbrannt, 23 Prozent mehr als beim bisherigen Höchststand.
Was Experten sagen
Ursache seien rasche Wechsel von extrem feuchten zu extrem trockenen Bedingungen, sagte Keeping. Starke Regenfälle hätten in der vorangegangenen Wachstumsperiode für mehr Gras gesorgt, das nun als Brennmaterial für die durch Dürre und Hitze ausgelösten Savannenbrände diene. Bild vergrößern Feuerwehrmann bei einem Brand in Kalifornien Foto: Marcio Jose Sanchez / AP In Asien fielen den Flammen bislang 44 Millionen Hektar zum Opfer, fast 40 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2014.
Zu den am stärksten betroffenen Ländern zählten Indien, Myanmar, Thailand, Laos und China. Historisch große Waldbrandgefahr befürchtetKeeping warnte, dass El Niño die Wahrscheinlichkeit von extremer Hitze und Dürre in Australien, Kanada, den USA und dem Amazonas-Regenwald erhöhe. Sollte sich ein starker El Niño entwickeln, könnte die Gefahr extremer Brände den höchsten Stand der jüngeren Geschichte erreichen.
Das Wetterphänomen wird ab Mai erwartet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





