
Klimawandel und Artensterben: Viele Pflanzenarten könnten bis 2100 ausgestorben sein
Klimakrise Viele Pflanzenarten könnten bis 2100 ausgestorben sein Forscher haben für 68.000 Pflanzenarten simuliert, wie der Klimawandel sie trifft. Das Ergebnis ist alarmierend: Viele könnten in den kommenden...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Klimakrise Viele Pflanzenarten könnten bis 2100 ausgestorben sein Forscher haben für 68. 000 Pflanzenarten simuliert, wie der Klimawandel sie trifft. Das Ergebnis ist alarmierend: Viele könnten in den kommenden Jahrzehnten mehr als 90 Prozent ihres Lebensraums verlieren.
54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Eiche auf einer Wiese in Bayern Foto: McPHOTO/M.
Die Einzelheiten
Gann/ imago images/blickwinkel aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die fortschreitende Klimakrise bedroht weltweit die Pflanzenvielfalt: Laut einer Modellrechnung könnten bis Ende des Jahrhunderts zwischen 7 und 16 Prozent aller Gefäßpflanzen vom Aussterben bedroht sein, schreibt ein Forschungsteam der University of California in Davis im Fachmagazin »Science«. Gefäßpflanzen (Tracheophyta) besitzen, etwa im Gegensatz zu Moosen, ein komplexes Transportsystem für Wasser und Nährstoffe.
Viele Pflanzen reagieren bereits heute auf die Klimaerwärmung, etwa indem sie sich in kühlere Gebiete verlagern: zu den Polen hin oder in höher gelegene Habitate. Für rund 6600 Spezies sind solche Veränderungen dokumentiert. Bild vergrößern Moosfarn in der Nahaufnahme Foto: R.
Was Experten sagen
Koenig / blickwinkel / picture alliance Das Forschungsteam berechnete nun für diese Arten, ob die Verlagerungen schnell genug verlaufen, um mit der Klimaerwärmung Schritt zu halten. Dafür kombinierten sie Informationen zu 6,8 Millionen bekannten Pflanzenstandorten mit Habitatmodellen und verschiedenen Klimaszenarien bis zum Jahr 2100. Gefahr in der Arktis besonders großMit diesem Modell prognostizierten sie dann die Entwicklung für rund 68.
000 Pflanzenarten, etwa 18 Prozent aller bekannten pflanzlichen Spezies. Die Simulationen ergaben, dass sich theoretisch zwar die meisten Arten ausreichend schnell verlagern könnten. Viele davon, je nach Klimaszenario zwischen 7 und 16 Prozent, könnten bis 2100 aber mehr als 90 Prozent ihres Lebensraums verlieren.
Dies betrifft der Studie zufolge insbesondere Arten jenseits des nördlichen Polarkreises: Dort können viele Spezies nicht weiter polwärts ausweichen, oder sie können sich voraussichtlich nicht an die Erwärmung anpassen, die in der Arktis besonders schnell verläuft. Auch für Wälder entlang des Mittelmeeres prognostiziert die Studie große Verluste der Vielfalt. In den schon heute niederschlagsarmen Regionen könnte die zunehmende Trockenheit zur größten Bedrohung werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





