
Kolumne „Der Landarzt“: Die Grundtechniken ärztlicher Kunst gehen verloren
Kolumne „Der Landarzt“ : Die Grundtechniken ärztlicher Kunst gehen verloren Von Thomas Assmann 01.05.2026, 13:23 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Landarzt Dr. Thomas Assmann führt eine Praxis im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kolumne „Der Landarzt“ : Die Grundtechniken ärztlicher Kunst gehen verloren Von Thomas Assmann 01. 2026, 13:23 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Der Landarzt Dr.
Thomas Assmann führt eine Praxis im Bergischen Land. Lucas Bäuml Künstliche Intelligenz spielt auch bei der Arbeit unseres Kolumnisten, einem Landarzt, eine immer größere Rolle. Was sieht er als Segen und wovor warnt er?
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ich weiß gar nicht, ob ich Ihnen das schon einmal gesagt habe, aber ich bekomme immer wieder Briefe von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser – und darüber freue ich mich jedes Mal. Es ist einfach wertvoll, zu erfahren, wie meine Meinung bei Ihnen ankommt, was Sie bewegt, wie Sie auf Ärzte schauen und auf unser Gesundheitssystem. Ein wichtiges Thema bei den Leserzuschriften zu meiner Kolumne ist immer wieder die Künstliche Intelligenz in der Medizin und der menschliche Umgang miteinander.
Gerade älteren Patienten fehlt zunehmend bei jungen Ärzten das „Miteinandersprechen“. Ich kann das gut verstehen. Mir fehlt das auch manchmal.
Die Medizin hat sich verändert, die Arbeitsweisen haben sich verändert. Wir müssen da noch einen richtigen Mittelweg finden. --> Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Was Experten sagen
jetzt lesen Erst einmal, damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin ein großer Freund der natürlichen Intelligenz, also der des Menschen, aber ich schätze auch die modernen Techniken, insbesondere die KI. Ein Beispiel: Es gibt fast 20. 000 Krankheiten; ein guter Internist kennt aber nur 200 bis 300 Krankheitsbilder aus dem Kopf.
Und meist sind das die gängigen. Die Künstliche Intelligenz kann zum Beispiel einen wichtigen Beitrag zur Erkennung seltener Erkrankungen liefern, indem die KI Symptome genannt bekommt und dann Vorschläge für eine mögliche Diagnose macht. Das kann eine gute Ergänzung zur menschlichen Intelligenz sein.
Aber das Wichtigste ist und bleibt die natürliche Intelligenz des Menschen, die alle Dinge unter einen Hut bringt. Der Mensch ist einfach viel mehr als „nur“ Kenner von Symptomen und Laborwerten. Deswegen spricht man auch von Heilkunst.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





