
Krösches Geschäfte: Sein Haus, seine Spieler, sein Trainer
Krösches Geschäfte : Sein Haus, seine Spieler, sein Trainer Ein Kommentar von Konrad Ringleb 12.07.2026, 18:54Lesezeit: 2 Min. Vom Aufsichtsrat entlastet: Eintracht-Manager Markus KröschedpaEintracht-Manager Markus...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krösches Geschäfte : Sein Haus, seine Spieler, sein Trainer Ein Kommentar von Konrad Ringleb 12. 2026, 18:54Lesezeit: 2 Min. Vom Aufsichtsrat entlastet: Eintracht-Manager Markus KröschedpaEintracht-Manager Markus Krösche soll in Kroatien Immobiliengeschäfte mit der Ehefrau eines Spielerberaters abgewickelt haben.
Vier Jahre später kommt der Deal ans Tageslicht. Das wirft einige Fragen auf. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Andy Bara ist ein bekannter Mann in der Fußballszene, zumindest in Südosteuropa.
Die Einzelheiten
Als Spieleragent vermittelte er Dani Olmo und Joško Gvardiol nach Deutschland, nach Leipzig, wo damals Markus Krösche als Sportdirektor arbeitete. Etwa in dieser Zeit soll Krösche, so heißt es in einer Recherche der „Bild“-Zeitung, nach einer Immobilie in Kroatien gesucht haben. Bara soll ihm 2021 einen Tipp gegeben haben.
Dem Bericht zufolge kaufte Krösche 2022, unter Vermittlung von Baras Frau, ein Grundstück auf der Adriainsel Dugi Otok. Krösche war zu diesem Zeitpunkt schon Manager in Frankfurt. Er verpflichtete 2021 und 2022 Jérôme Onguéné (28 Jahre alt), Hrvoje Smolčić (25) und Kristijan Jakić (29) – drei Klienten Baras.
Vier Jahre später, im Winter 2026, kam überraschend der Trainer Albert Riera zur Eintracht. Sein Berater: Andy Bara. Baras Klient: Albert Riera coachte die Eintracht drei Monate lang.
Was Experten sagen
EPAIn den vergangenen Tagen hat Krösche dem Eintracht-Aufsichtsrat zu den Verbindungen berichtet. Dieser hat ihm das Vertrauen ausgesprochen. Der Fußball ist ein Geschäft, in dem vieles, auch Spielerverträge, im Vertrauen zwischen Manager und Agent ausgehandelt werden.
Nicht selten werden Trainer und Spieler einer Mannschaft von ein und demselben Berater vertreten. Aber selbst in diesem auf Klüngel angelegten Geschäft sind die Umstände des Grundstückkaufs außergewöhnlich. Krösche scheint Privates mit Beruflichem vermischt zu haben.
Der Aufsichtsrat hat dessen Erklärung akzeptiert. Aber unabhängig von der Frage, ob die Verpflichtung der Spieler und des Trainers aus der Obhut des Agenten Bara zu einem Bonus für Krösche führten, hätte der Topmanager schon den Anschein vermeiden müssen. Die Ruhe bei der Eintracht trügteIm aktuellen Eintracht-Kader spielt oder trainiert kein Bara-Klient mehr.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





