
Künstliche Intelligenz: KI-Unternehmen Anthropic informiert offenbar Bankenaufsicht über neue Risiken
Schwachstellen im Finanzsystem KI-Unternehmen Anthropic informiert offenbar Bankenaufsicht über neue Risiken Mit seinem nächsten KI-Modell sorgt Anthropic bereits seit Wochen für Schlagzeilen. Nun soll das...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Schwachstellen im Finanzsystem KI-Unternehmen Anthropic informiert offenbar Bankenaufsicht über neue Risiken Mit seinem nächsten KI-Modell sorgt Anthropic bereits seit Wochen für Schlagzeilen. Nun soll das US-Unternehmen wohl die Bankenaufsicht über die Möglichkeiten und Risiken seiner Software briefen. 21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Anthropic-Logo auf einem Smartphone: IT-Sicherheit als PR-Erfolg Foto: Sebastien Bozon / Das US-Unternehmen Anthropic wird offenbar die internationale Bankenaufsicht über die Risiken für das Finanzsystem durch sein neues KI-Modell »Mythos« unterrichten. Im Mittelpunkt stünden die Schwachstellen in IT-Systemen der Banken, die das Programm von Anthropic aufgedeckt habe, schreibt die »Financial Times« unter Berufung auf Insider.
Die Einzelheiten
Der britische Notenbankchef Andrew Bailey habe das Treffen von Anthropic, dem Financial Stability Board (FSB), führenden Zentralbankern und Vertretern diverser Finanzministerien angeregt. Bailey führt derzeit den Vorsitz des FSB, das die Bankenaufsicht der 20 größten Industrie- und Schwellenländer koordiniert. Anthropic und das FSB waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Seit Wochen viel Aufmerksamkeit für neues KI-ModellAnthropics KI-Modell »Mythos« zeichnet sich laut Berichten durch verbesserte Fähigkeiten aus, Schwachstellen in Computerprogrammen aufzuspüren und auszunutzen. Es entdeckt Sicherheitslücken, die bei manuellen Prüfungen teilweise viele Jahre lang übersehen wurden. Experten zufolge können selbst Laien mithilfe dieser Software komplexe Hackerangriffe starten.
Die mitunter jahrzehntealten IT-Systeme der Finanzbranche gelten als besonders anfällig für derartige Attacken. Aus diesem Grund verzichtet Anthropic bislang auf eine Veröffentlichung von Mythos. Das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen rief stattdessen das »Project Glasswing« ins Leben.
Was Experten sagen
Es bietet ausgewählten Institutionen vorab Zugriff auf die neue Technologie, um kritische IT-Systeme vor künftigen Cyberangriffen zu schützen. Banken sollen Sicherheitsvorkehrungen verschärfenUS-Finanzinstitute haben bereits Zugang zu Anthropics Modell. Insidern zufolge sollen europäische und japanische Geldhäuser »Mythos« demnächst ebenfalls zu Testzwecken nutzen können.
Die Europäische Zentralbank rief die hiesigen Finanzinstitute dazu auf, bereits jetzt ihre IT-Sicherheit zu verstärken. Mehr zum Thema Anthropic-Software: BSI fürchtet Bedrohung durch intelligente Schwachstellen-Suchmaschine Computersicherheit: KI findet tief versteckte Software-Schwachstellen Claude Mythos: Ist diese neue KI zu gefährlich für das Internet? Von Torsten Kleinz Die Berichterstattung über »Mythos« ist für Anthropic bereits jetzt ein PR-Erfolg.
Noch vor der Veröffentlichung sorgt die angebliche Übermacht für Schlagzeilen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





