
Limo ohne Zucker: „Eine Zuckerabgabe zwingt den Markt, sich zu bewegen“
Limo ohne Zucker : „Eine Zuckerabgabe zwingt den Markt, sich zu bewegen“ Von Patricia Andreae 14.05.2026, 16:59Lesezeit: 3 Min. Freut sich über die geplante Zuckerabgabe: TeeFee-Gründer Marco RühlARNE LANDWEHRWeil...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Limo ohne Zucker : „Eine Zuckerabgabe zwingt den Markt, sich zu bewegen“ Von Patricia Andreae 14. 2026, 16:59Lesezeit: 3 Min. Freut sich über die geplante Zuckerabgabe: TeeFee-Gründer Marco RühlARNE LANDWEHRWeil Kinder gerne Süßes trinken, hat Marco Rühl vor zehn Jahren Getränke auf den Markt gebracht, die anders gesüßt sind.
Die aktuelle Diskussion über die Zuckersteuer kommt ihm zupass. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Herr Rühl, die Bundesregierung plant eine „Zuckersteuer“ vor allem für Getränke, Sie bieten zuckerfreie Getränke insbesondere für Kinder an, freuen Sie sich über die Initiative? Ja, weil die Debatte endlich an die Wurzel geht.
Die Einzelheiten
Wir reden seit Jahren über explodierende Kosten im Gesundheitssystem, über Übergewicht und Diabetes Typ 2 – doch bei Zucker in Getränken tun wir so, als sei das ein Privatvergnügen ohne Folgen. Aber am Ende zahlt die Allgemeinheit, vor allem wenn wir schon Kinder früh an zu viel Süße gewöhnen, wie das auch bei den meisten Kindergetränken der Fall ist. Und da kann Ihrer Ansicht nach eine Steuer helfen?
Eine Zuckerabgabe ist für mich kein Kulturkampf gegen Genuss, sondern ein Schutzmechanismus. Und sie zwingt über den Preisdruck den Markt, sich zu bewegen, das haben Länder wie Großbritannien vorgemacht. Zudem bringt sie unter Umständen Geld für das Gesundheitssystem ein.
Ist das nicht Bevormundung der Kunden? Ich bin im Prinzip für Wettbewerb und Eigenverantwortung. Aber es gibt Bereiche, in denen der Markt allein offensichtlich nicht zu besseren Ergebnissen führt – gerade bei Familien mit kleinen Kindern, die im Alltag ohnehin stark gefordert sind.
Was Experten sagen
Und dann wird einem Wunsch halt schnell nachgegeben. Doch gerade im Getränkeregal ist vieles extrem stark gezuckert. Selbst wer denkt, er kauft „harmlos“, kauft oft Zucker – ohne dass es ihm wirklich bewusst ist.
Und wenn man „ohne Zucker“ kauft? Das heißt nicht gleich gesund. Oft werden andere Süßungsmittel wie Fruktose eingesetzt, die aber nicht gesünder sind.
Die Wahrheit ist unbequemer: Man muss hinsehen. Aber es gibt doch schon lange Light- und Zero-Varianten vieler Getränke oder Saftschorlen, was ist damit? Das stimmt, nur ist da in den meisten Fällen eine Süßstoff-Mischung drin.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





