
Liveblog Ukrainekrieg: Gerhard Schröder als Vermittler? Geteilte Reaktionen auf Putins Vorschlag
Liveblog Ukrainekrieg : Gerhard Schröder als Vermittler? Geteilte Reaktionen auf Putins Vorschlag 10.05.2026, 14:34Lesezeit: 1 Min. Putin und Schröder im Jahr 2018 in MoskaudpaBundesregierung bezeichnet Putins Vorschlag...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Liveblog Ukrainekrieg : Gerhard Schröder als Vermittler? Geteilte Reaktionen auf Putins Vorschlag 10. 2026, 14:34Lesezeit: 1 Min.
Putin und Schröder im Jahr 2018 in MoskaudpaBundesregierung bezeichnet Putins Vorschlag laut Nachrichtenagenturen als „Scheinangebot“ – Altkanzler will sich nicht dazu äußern – SPD-Außenpolitiker für Vorschlag +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Erhalten Sie werktags den F. -Newsletter zum Krieg in der Ukraine (hier kostenlos anmelden). Alle Texte, Hintergründe und Kommentare finden Sie auf unserer Sonderseite.
Die Einzelheiten
Putin: „Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Sache gerecht ist\"Moskaus Militärparade hat begonnen. Der Sprecher hebt bei einzelnen Einheiten hervor, welche Rolle sie in der „speziellen Militäroperation“ spielten, dem Angriffskrieg gegen die Ukraine – das überfallene Land wird dabei freilich nie erwähnt. Auch nordkoreanische Soldaten sind auf dem Roten Platz dabei.
Angaben zur Gesamtzahl der Teilnehmer der Parade fehlen zunächst. Doch dem Sprecher zufolge sind „mehr als 1000 Teilnehmer“ der Parade zugleich solche des aktuellen Kriegs. Im vergangenen Jahr waren unter den mehr als 11.
500 russischen Teilnehmern der Parade offiziell mehr als 1500 des Ukrainekrieges. Bei der ersten Parade nach dem Überfall von 2022 war noch gar keine Zahl zu den aktuellen Kriegsteilnehmern gefallen; 2023 war dann von 530, 2024 auch schon von mehr als 1000 die Rede gewesen. Wie stets vermischt der Sprecher die historische Rolle einzelner Einheiten auf dem Roten Platz mit Aufgaben im aktuellen Krieg.
Was Experten sagen
Dann spricht der Herrscher. Wladimir Putin grüßt die „Teilnehmer der speziellen Militäroperation“ direkt, beschwört das „Erbe der Soldaten des Sieges“ und das „Heldentum des sowjetischen Volkes“, die „kolossalen Verluste unserer Soldaten“, den „grandiosen Sieg“. Dann geht es Putin um die Erinnerung an den deutschen Überfall vor bald 85 Jahren.
Es sei den nationalsozialistischen Angreifern darum gegangen, die reichen Ressourcen der Sowjetunion zu erobern, sagt Putin, um „die völlige Vernichtung der Kultur, unseres historischen Erbes“, um „den Genozid des gesamten multiethnischen sowjetischen Volkes“. Nach der traditionellen Schweigeminute für die Opfer des historischen Krieges zieht Putin eine Linie in die Gegenwart. „Die große Heldentat der Generation der Sieger inspiriert die Soldaten, die heute Aufgaben der speziellen Militäroperation erfüllen“, sagt er.
„Sie stellen sich einer aggressiven Macht entgegen, die vom gesamten NATO-Block bewaffnet und unterstützt wird. Und trotz alledem schreiten unsere Helden voran“, behauptet Putin, der ebenfalls die Ukraine nicht nennt – wobei der russische Vormarsch ins Stocken geraten ist. „Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Sache gerecht ist!
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





