
Lübeck: Polizisten müssen nach Fehler bei Verkehrskontrolle Geldstrafen zahlen
Tödlicher Unfall auf A20 Polizisten müssen nach Fehler bei Verkehrskontrolle Geldstrafen zahlen Ein Bundeswehrsoldat hat 2020 auf der A20 einen tödlichen Raser-Unfall verursacht. Eine Polizeikontrolle konnte er vorher...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödlicher Unfall auf A20 Polizisten müssen nach Fehler bei Verkehrskontrolle Geldstrafen zahlen Ein Bundeswehrsoldat hat 2020 auf der A20 einen tödlichen Raser-Unfall verursacht. Eine Polizeikontrolle konnte er vorher passieren – obwohl er alkoholisiert war. Für die Beamten hat das nun Konsequenzen.
43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Amtsgericht Lübeck Foto: Markus Scholz / dpa Zwei Polizisten haben bei einer Verkehrskontrolle im August 2020 folgenschwere Fehler gemacht.
Die Einzelheiten
Damals versäumten sie es, einen Bundeswehrsoldaten aus dem Verkehr zu ziehen, der alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs war und wenig später auf der A20 bei Wismar mit hoher Geschwindigkeit einen tödlichen Unfall verursachte. Das Amtsgericht Lübeck hat die beiden Beamten nun zu Geldstrafen verurteilt. Wie ein Gerichtssprecher bestätigte, wurden die beiden Polizisten Ende vergangener Woche wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen zu Geldstrafen in Höhe von 10.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mit fast 250 Kilometern pro Stunde unterwegsDer Unfallverursacher war bereits am 8. Januar 2025 vom Amtsgericht Wismar zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, wogegen der Bundeswehrsoldat Berufung einlegte, über die das Landgericht Schwerin noch entscheiden muss.
Mehr zum Thema Tod auf der A20: Verursacher von Raserunfall zu Haftstrafe verurteilt Polizist über Kampf gegen illegale Autorennen: »Bei Tempo 250 haben wir die Verfolgung abgebrochen« Ein Interview von Ansgar Siemens und Hendrik Ternieden Der Mann war am 2. 04 Uhr mit dem Auto mit 248 Kilometern pro Stunde bei Triwalk südlich von Wismar auf einen deutlich langsamer fahrenden Wagen aufgefahren. In dem Auto starben ein 45-jähriger Mann und eine 19-jährige Frau.
Was Experten sagen
Ein 19-Jähriger wurde zudem schwer verletzt. Der Soldat kam von der Kaserne in Faßberg (Niedersachsen) und war in der Nacht auf dem Weg nach Rostock, wo er einen Kameraden besuchen wollte. Auf der Fahrt wurde der Mann von der Polizeistreife kontrolliert, weil er laut Zeugen in Schlangenlinien fuhr.
Den Beamten erzählte er, dass er von einem Einsatz komme und 48 Stunden lang nicht geschlafen habe. Einem Atemalkoholtest musste er sich damals nicht unterziehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





