
Luftverkehrsbranche fordert mehr als nur die Senkung der Ticketsteuer
Flugpreise Luftverkehrsbranche fordert mehr als nur die Senkung der Ticketsteuer Zum 1. Juli soll die Ticketsteuer im Luftverkehr sinken. Der Branche genügt dieser Schritt bei Weitem nicht. 18.05.2026, 07.43 Uhr Zur...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Flugpreise Luftverkehrsbranche fordert mehr als nur die Senkung der Ticketsteuer Zum 1. Juli soll die Ticketsteuer im Luftverkehr sinken. Der Branche genügt dieser Schritt bei Weitem nicht.
43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Flughafen Frankfurt am Main: Steuersenkungen sollen Reisenden zu Gute kommen Foto: Andreas Stroh / IMAGO Die Luftverkehrsbranche fordert weitere Entlastungen über die geplante Absenkung der Ticketsteuer hinaus.
Die Einzelheiten
»Die aktuelle Absenkung der Luftverkehrsteuer ist ein notwendiger erster Schritt, reicht aber nicht aus, um die Wettbewerbsnachteile bei den staatlich induzierten Kosten gegenüber anderen europäischen Ländern auszugleichen«, schreibt der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL in einer Stellungnahme für eine Anhörung im Bundestag. Ähnlich äußerte sich der Flughafenverband ADV. Senkung der TicketsteuerDer Bundestag will am Donnerstag über eine Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes entscheiden.
Danach muss dem noch der Bundesrat zustimmen. An diesem Montag gibt es eine Anhörung im Finanzausschuss des Bundestags. Für Flüge aus Deutschland soll von Juli an eine niedrigere Ticketsteuer gelten.
Die Luftverkehrsteuer soll so stark gesenkt werden, dass die Einnahmen auf das Niveau von 2024 zurückfallen. CDU, CSU und SPD lösen ein Versprechen aus ihrem Koalitionsvertrag ein. Bei der Ticketsteuer gibt es drei Kategorien: Für Inlands- und Europaflüge sowie andere Kurzstrecken sollen künftig statt 15,53 Euro noch 13,03 Euro Luftverkehrsteuer anfallen.
Was Experten sagen
Bei Mittelstrecken (Zielländer zwischen 2500 und 6000 Kilometer Entfernung) ist eine Reduzierung von 39,34 Euro auf 33,01 Euro vorgesehen, bei Langstreckenflügen fallen künftig 59,43 Euro an und nicht mehr 70,83 Euro. Mehr zum Thema Sinkende Luftverkehrsteuer: Union drängt Fluggesellschaften zu niedrigeren Ticketpreisen Steuerpaket: Bundestag beschließt Entlastung für Pendler und Gastronomie Umstrittene Entlastung: Bundestag stimmt Tankrabatt zu Das Finanzministerium hatte betont, dass die Senkungen an die Reisenden weitergegeben werden müssten. Dazu zwingen kann die Regierung die Airlines jedoch nicht.
Aktuell treibt der durch den Irankrieg gestiegene Ölpreis die Kosten. Verkehrsclub spricht von falschem SignalDie Branche hatte die Ankündigung zur Ticketsteuer bereits als notwendigen ersten Schritt bezeichnet – aber weitere Entlastungen angemahnt. Der BDL fordert unter anderem eine ebenfalls von der Koalition beschlossene Dämpfung der Flugsicherungskosten.
Der Verband ADV schrieb, die Absenkung der Luftverkehrsteuer reiche bei Weitem nicht aus, um den Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen europäischen Ländern auszugleichen. Die Maßnahme entfalte nicht die notwendige Signalwirkung für eine nachhaltige Trendwende.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





