
Malediven: Militärtaucher stirbt bei Suche nach vermissten Italienern
Tragödie auf den Malediven Militärtaucher stirbt bei Suche nach vermissten Italienern Auf den Malediven sind fünf Italiener beim Tauchen in einer 50 Meter tief gelegenen Höhle gestorben. Die Bergung der Leichen ist...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tragödie auf den Malediven Militärtaucher stirbt bei Suche nach vermissten Italienern Auf den Malediven sind fünf Italiener beim Tauchen in einer 50 Meter tief gelegenen Höhle gestorben. Die Bergung der Leichen ist schwierig – und hat nun ein weiteres Todesopfer gefordert. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Inselgruppe der Malediven (Symbolbild) Foto: Martin Moxter / Westend61 / picture alliance Ein maledivischer Militärtaucher ist am Samstag gestorben, während er nach den Leichen von vier italienischen Tauchern suchte. Diese befinden sich vermutlich tief in einer Unterwasserhöhle.
Die Einzelheiten
Nach Angaben des italienischen Außenministeriums ist eine Gruppe von insgesamt fünf italienischen Tauchern am Donnerstag ums Leben gekommen, als sie eine Höhle im Vaavu-Atoll in einer Tiefe von etwa 50 Metern erkundeten. Eine der Leichen war bereits am Donnerstag geborgen worden. Die Grenze für Freizeittauchen auf den Malediven liegt bei 30 Metern.
Der Sprecher des maledivischen Präsidenten, Mohammed Hussain Shareef, erklärte, dass Mohamed Mahudhee, ein Angehöriger der Maledivischen Nationalen Verteidigungsstreitkräfte, nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus in der Hauptstadt an der sogenannten Dekompressionskrankheit gestorben sei. »Sein Tod zeigt, wie schwierig diese Mission ist«, sagte er. Schlechtes Wetter hat die Rettungsbemühungen wiederholt behindert.
Mehr zum Thema Vorfall in 50 Meter Tiefe: Fünf italienische Todesopfer nach Tauchunfall auf den Malediven befürchtet Der italienische Außenminister Antonio Tajani erklärte, es werde alles Mögliche getan, um die Opfer nach Hause zu bringen. Sein Ministerium teilte mit, es arbeite mit dem Divers Alert Network zusammen, einer auf Tauchunfälle spezialisierten Organisation, um die Bergungsarbeiten und die Überführung der Leichen zu unterstützen. Die Todesursache wird noch untersucht.
Was Experten sagen
Bei den Opfern handelt es sich laut der maledivischen Regierung um Monica Montefalcone, außerordentliche Professorin für Ökologie an der Universität Genua, ihre Tochter Giorgia Sommacal, den Meeresbiologen Federico Gualtieri, die Forscherin Muriel Oddenino sowie den Tauchlehrer Gianluca Benedetti. Es war Benedettis Leiche, deren Bergung am Donnerstag gelungen war. Montefalcone und Oddenino befanden sich laut einer Erklärung der Universität Genua im Rahmen einer offiziellen wissenschaftlichen Mission auf den Malediven, um marine Ökosysteme zu beobachten und die Auswirkungen des Klimawandels auf die tropische Artenvielfalt zu untersuchen.
Die Tauchaktion, bei der das tödliche Unglück geschah, sei jedoch nicht Teil der geplanten Forschung gewesen und »privat unternommen« worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





