
Memmingen: Ein Jugendlicher ist tot, der Tatverdächtige stirbt nach Schüssen der Polizei
Memmingen : Ein Jugendlicher ist tot, der Tatverdächtige stirbt nach Schüssen der Polizei Von Karin Truscheit, München 06.05.2026, 16:43Lesezeit: 2 Min. Fundort: Einsatzkräfte der Polizei suchen im Allgäu nach einem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Memmingen : Ein Jugendlicher ist tot, der Tatverdächtige stirbt nach Schüssen der Polizei Von Karin Truscheit, München 06. 2026, 16:43Lesezeit: 2 Min. Fundort: Einsatzkräfte der Polizei suchen im Allgäu nach einem Jugendlichen - und finden seine Leiche.
dpaAm Montag ist ein 14 Jahre alter Junge in Memmingen tot aufgefunden worden. Der Tatverdächtige floh vor der Polizei. Als Beamte ihn fanden, ging er nach Angaben der Staatsanwaltschaft mit einem Messer auf diese zu.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In welchem Verhältnis Opfer und Tatverdächtiger zueinander standen, ist noch nicht bekannt. Befragen kann man weder das Opfer noch den Tatverdächtigen – beide sind tot. Das Opfer, ein 14 Jahre alter Junge, wurde am Montagvormittag tot in einem leer stehenden Gebäude in Memmingen entdeckt, Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts wurden eingeleitet.
Auch die Obduktion bestätigte später den Hinweis auf eine Gewalteinwirkung. Der Junge wurde seit Samstag vermisst. Als die Polizei das Haus in der Nähe des Bahnhofs durchsuchte, stieß sie auf einen 37 Jahre alten Mann, der sich dort in einem Schrank versteckte, wie die Staatsanwaltschaft Memmingen mitgeteilt hat.
Der Mann sei aggressiv aufgetreten und mit einem Messer auf die Polizisten losgegangen und habe flüchten können. Seine Staatsangehörigkeit ist laut Staatsanwaltschaft „noch unklar“Der Tatverdächtige war nach Behördenangaben ein abgelehnter Asylbewerber, der aufgrund ungeklärter Identität geduldet war. Seine Staatsangehörigkeit sei „noch unklar“, wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch sagte.
Was Experten sagen
Er wurde nach ersten Ermittlungen im von Israel besetzten Westjordanland geboren, als Geburtsort nennt das Polizeipräsidium Schwaben Südwest Abu Qash. Nach den Angaben der Staatsanwaltschaft war er in Deutschland zweimal zu Geldstrafen verurteilt worden: 2021 wegen Sachbeschädigung und 2026 wegen unerlaubten Aufenthalts ohne Pass. Nach seiner Flucht vor der Polizei wurde nach ihm „umfangreich“ gefahndet.
19 Uhr kam am Montag dann der Hinweis, dass sich der Gesuchte am Hallenbad in Memmingen aufhielt. Fünf Beamte in Zivil fuhren dorthin: Sie trafen ihn, auf einer Treppe sitzend, an und wollten ihn festnehmen. Doch der Tatverdächtige merkte wohl, dass diese Männer keine Schwimmbadbesucher waren und rannte los.
Die Beamten liefen hinterher und gaben sich nun auch als Polizisten aus. Dann eskalierte die Situation.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





