
Met Gala in New York: Wie „Der Teufel trägt Prada 2“ im echten Leben
Met Gala in New York : Wie „Der Teufel trägt Prada 2“ im echten Leben Von Alfons Kaiser 05.05.2026, 16:11 Lesezeit: 5 Min. Bildbeschreibung ausklappen Mittendrin: Lauren Sánchez Bezos hat sich als Sponsorin der Met Gala...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Met Gala in New York : Wie „Der Teufel trägt Prada 2“ im echten Leben Von Alfons Kaiser 05. 2026, 16:11 Lesezeit: 5 Min. Bildbeschreibung ausklappen Mittendrin: Lauren Sánchez Bezos hat sich als Sponsorin der Met Gala zwischen Schauspielerin Nicole Kidman und Veranstalterin Anna Wintour positioniert.
Trotz fragwürdigem Sponsor und lautem Protest: Die „Met Gala“ ist das Mode-Highlight des Jahres. Aber was suchen Tech-Milliardäre auf dem roten Teppich? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Als hätte die Fiktion die Wirklichkeit schon überholt!
Die Einzelheiten
Im Film „Der Teufel trägt Prada 2“, der am Wochenende an die Spitze der amerikanischen Kinocharts stürmte, will ein fieser Milliardär (Justin Theroux) eine Modezeitschrift kaufen, um seine gesichtsverschlimmbesserte Frau (Emily Blunt) an die Spitze zu setzen. Am Montagabend lief dieser Film vor aller Augen ab: Multimilliardär Jeff Bezos kaperte als Hauptsponsor und Ehrenvorsitzender den „Met Ball“, das von der „Vogue“ verantwortete Gesellschaftsereignis – und setzte so seine Frau Lauren Sánchez Bezos an die Spitze der Modewelt. Obere Reihe von links: Lauren Sánchez Bezos, Anna Wintour, Kim Kardashian, Cardi B, Rihanna; untere Reihe: Beyoncé, Kylie Jenner, Kate Moss, Tessa Thompson, Sunday Rose Kidman-Urban und Nicole Kidman Bei dem Spendendinner, das immer am ersten Montag des Monats Mai im Metropolitan Museum stattfindet, war also dieses Mal nicht das stilistische Ausdrucksvermögen entscheidend, sondern der finanzielle Spielraum: Angeblich zahlten der viertreichste Mann der Welt und seine Frau eine Spende von zehn Millionen Dollar für den Abend.
Anna Wintour in einer Nebenrolle? Daher kam der eigentlich wichtigsten Person des Abends, Anna Wintour, nur noch eine Nebenrolle zu. Dabei ist sie nicht nur Global Editorial Director der „Vogue“ und Chief Content Officer des Verlags Condé Nast, sondern auch Namensgeberin des „Anna Wintour Costume Center“.
Gerade erst konnte man verkünden, dass die von Andrew Bolton geleitete Kostümsammlung, die bisher in einem Kellertrakt des labyrinthischen Gebäudes versteckt war, die mehr als 1000 Quadratmeter großen „Condé M. Nast Galleries“ neben der Großen Halle besetzt – unter anderem unterstützt von Designern wie Tory Burch, Michael Kors und Thom Browne, dem Lebensgefährten Boltons. Aber die Zeiten haben sich geändert.
Was Experten sagen
Das zeigt sich schon am Montagmorgen, als Anna Wintour bei der Pressekonferenz zur Eröffnung der neuen Ausstellung „Costume Art“ redet. 1982 habe sie zum ersten Mal den Met Ball besucht, der die große Frühjahrsausstellung eröffnet und Spenden eintreibt. Bei Bergdorf Goodman kaufte sich die ambitionierte junge Moderedakteurin ein Cocktailkleid von Yves Saint Laurent für 900 Dollar, „ein Vielfaches meiner Miete“.
Sie saß auf einem billigen Platz, „aber es bedeutete mir die Welt“.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





