
Mittelmeer: Israel geht erneut gegen Gaza-Hilfsflotte vor
Marineeinsatz im Mittelmeer Israel geht erneut gegen Gaza-Hilfsflotte vor Bereits im April wurde die »Global Sumud Flotilla« nahe Kreta gestoppt. Nun hält Israel die Gaza-Hilfsflotte erneut auf. Das Eingreifen der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Marineeinsatz im Mittelmeer Israel geht erneut gegen Gaza-Hilfsflotte vor Bereits im April wurde die »Global Sumud Flotilla« nahe Kreta gestoppt. Nun hält Israel die Gaza-Hilfsflotte erneut auf. Das Eingreifen der Marine in internationalem Gewässer ist völkerrechtlich umstritten.
57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schiff der »Global Sumud Flotilla« Foto: Dilara Senkaya / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die israelische Marine ist erneut gegen die internationale Gaza-Hilfsflotte vorgegangen. Auf einer Live-Videoübertragung der »Global Sumud Flotilla« war zu sehen, wie Soldaten der israelischen Marine ein Boot mit Aktivisten enterten. Laut ihrem eigenen Tracker war die Flotte westlich von Zypern unterwegs.
Zwei Wochen nach ihrem ersten Stopp durch Israels Marine hatte sich die »Global Sumud Flotilla« am vergangenen Donnerstag erneut auf den Weg gemacht. Sie war vom türkischen Hafen Marmaris aus in See gestochen. Aktivisten aus 40 Ländern waren mit mehr als 50 Schiffen unterwegs.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Marineeinsatz im Mittelmeer: Israel stoppt Gaza-Hilfsflotte und nimmt Aktivisten fest Israels Regierungschef: Netanyahu, sein ewiger Krieg und seine verlorenen Freunde Aus Tel Aviv berichtet Muriel Kalisch Gesundheitsrisiko im Gazastreifen: Ratten und Parasiten breiten sich in Zeltlagern aus Die propalästinensischen Aktivisten wollten erneut versuchen, die seit 2007 bestehende israelische Seeblockade des Gazastreifens, die auch von Ägypten mitgetragen wird, zu durchbrechen und Hilfsgüter in die Konfliktregion zu bringen. Die israelische Marine hatte am 30. April bei Kreta bereits mehr als 20 Schiffe der »Global Sumud Flotilla« in internationalen Gewässern abgefangen und nach eigenen Angaben 175 Menschen festgenommen.
Griechenland nahm die meisten von ihnen auf und organisierte ihre Rückreise in die Herkunftsländer. Zwei Aktivisten wurden nach Israel gebracht, nach gut einer Woche aber abgeschoben. Der Protest formierte sich derweil in der Türkei neu.
Mehrere EU-Staaten, darunter auch Deutschland, äußerten Zweifel an der Vereinbarkeit des Stopps in internationalen Gewässern mit dem Völkerrecht. Israel betonte, das Vorgehen gegen die Aktivisten stehe im Einklang mit dem Völkerrecht. Der jüdische Staat wirft einigen Aktivisten Verbindungen mit der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





