
Mount Everest: Rekordansturm spült Millionen in Nepals Staatskasse
Trotz Protesten Rekordansturm auf den Mount Everest spült Millionen in Nepals Kassen 492 Genehmigungen, 55 Länder, mehr als sieben Millionen Dollar Einnahmen: Nepal erlebt eine Rekord-Klettersaison am Everest – und...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Trotz Protesten Rekordansturm auf den Mount Everest spült Millionen in Nepals Kassen 492 Genehmigungen, 55 Länder, mehr als sieben Millionen Dollar Einnahmen: Nepal erlebt eine Rekord-Klettersaison am Everest – und fürchtet nun gefährliche Staus auf dem Weg zum Gipfel. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Warteschlange von Bergsteigern in Richtung Gipfel am Mount Everest in Nepal: Die meisten Anmeldungen kommen aus China Foto: Kunga Sherpa / AP Nepal hat nach Behördenangaben so viele Genehmigungen wie nie zuvor für die Besteigung des Mount Everest in der Frühjahressaison erteilt. Bis zum Freitag wurden nach Angaben des Tourismus- und Kulturministeriums in Kathmandu 492 Zulassungen für Kletterer aus 55 Ländern ausgegeben, die den Everest-Gipfel erklimmen wollen. Der Sprecher der Tourismusabteilung, Himal Gautam, sprach von einem historischen Moment.
Die Einzelheiten
Die vorige Rekordzahl lag demnach bei 478 und stammte aus dem Jahr 2023. Im vergangenen Jahr gab es 468 Zulassungen für die Besteigung des 8849 Meter höchsten Bergs der Erde. Trotz der Gen-Z-Proteste in Nepal und des Kriegs im Nahen Osten sei eine Rekordzahl an Genehmigungen an Kletterer für die diesjährige Hauptsaison erteilt worden, sagte Gautam.
Im vergangenen September war es in dem Himalaja-Land zu schweren Unruhen gekommen. Eine Sperrung von Social-Media-Plattformen hatte Zehntausende, meist junge Menschen der Generation Z, auf die Straße getrieben. Der damalige Regierungschef trat zurück, das Parlament wurde aufgelöst.
Inzwischen hat das Land nach Wahlen eine neue Regierung. Aufstieg von chinesischer Seite geschlossenAls weiterer Grund für die Rekordzahl ist nach Berichten nepalesischer Medien auch der Umstand, dass China den Aufstieg zum Everest von der tibetischen Seite geschlossen hat. Amtlichen Angaben in Nepal zufolge kommen diesmal die meisten Anmeldungen aus China, gefolgt von Kletterern aus den USA und Indien.
Was Experten sagen
Nepal spülten die Genehmigungen den Angaben zufolge bisher mehr als 7,1 Millionen US-Dollar (etwa 6 Millionen Euro) in die Kasse. Die Zulassungsgebühren und andere Ausgaben sind für Nepal eine wichtige Einnahmequelle. Nepal hatte im vergangenen Jahr die Gebühren von 11.
000 US-Dollar für die Besteigung über die Südroute zum Everest-Gipfel erhöht. In Nepal befinden sich 8 der 14 Achttausender der Welt, darunter den Everest, und ist damit ein globales Zentrum für Höhenbergsteigen. Verzögerungen durch riesigen EisblockDie diesjährige Klettersaison für den Everest begann mit erheblichen Verzögerungen.
Die Route zum Gipfel war von einem Sérac – einem aufgetürmten Eisblock – im Khumbu-Eisbruch versperrt. Es bestand die Gefahr eines Einsturzes in dem ohnehin besonders kritischen Gletschergebiet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





