
Nach Freilassung in Nordsee: „Der Wal hat nochmal geatmet und ist dann abgetaucht“
Nach Freilassung in Nordsee : „Der Wal hat nochmal geatmet und ist dann abgetaucht“ 10.05.2026, 13:10Lesezeit: 2 Min. Wurde er bei der Freisetzung stark verletzt? Am 29. April liegt der Wal kurz vor der dänischen Grenze...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach Freilassung in Nordsee : „Der Wal hat nochmal geatmet und ist dann abgetaucht“ 10. 2026, 13:10Lesezeit: 2 Min. Wurde er bei der Freisetzung stark verletzt?
April liegt der Wal kurz vor der dänischen Grenze in seinem gefluteten Lastschiff. Bei seiner Freilassung soll er durch hohen Seegang gegen die Längsschotten gestoßen worden sein. dpaWas mit dem Buckelwal passiert ist, der in die Nordsee gebracht wurde, ist weiter unbekannt.
Die Einzelheiten
Nun meldet sich eine Kanzlei im Auftrag der Crew zu Wort – und sagt, dass der Wal sich bei der Freilassung verletzt hat. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Rund eine Woche nach Freisetzung des von der Ostseeküste abtransportierten Buckelwals gibt es neue Angaben seitens der Bereederungsgesellschaft des beteiligten Schleppers „Robin Hood“. In einer Mitteilung gab die Hamburger Anwaltskanzlei Cronemeyer Haisch an, sich im Auftrag der JEB Bereederungsgesellschaft und der Crew zu äußern.
Darin heißt es etwa, der Wal sei durch erhöhten Seegang gegen die Längsschotten der Barge gestoßen, in der er transportiert wurde. Er habe „sich Kratzer zugezogen“. Eine private Initiative hatte die Bergung des Wals an der Ostseeküste und den Abtransport in einer Barge, einer Art mit Wasser gefülltem Lastkahn, gen Nordsee organisiert.
Mehrere Schiffe und Teammitglieder der Initiative waren dabei. Die Freilassung sei bereits am Freitag, dem 1. Mai, eingeleitet worden, erklärte nun die Kanzlei, „auf Anweisung der Privatinitiative“, wie es heißt.
Was Experten sagen
Das Absperrnetz sei entfernt worden, wodurch die Barge offen gewesen sei. Zur Unterstützung des Wals sei ihm mit Schläuchen eine Schlinge umgelegt worden, „in Umsetzung der Vorgaben durch die Privatinitiative“. Die Freisetzung sei allerdings nicht gelungen und der Versuch bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen worden.
Freisetzung im zweiten AnlaufAm Folgetag sei der zweite Versuch erfolgt. Jeffrey Foster vom Whale Sanctuary Project in den USA habe diesen begleitet. Er war auch nach früheren Angaben der Privatinitiative an Bord des Lastkahns.
Laut jüngster Kanzlei-Mitteilung ließ der erhöhte Seegang einen sicheren Personentransfer von weiteren Mitgliedern der Privatinitiative aufgrund des damit verbundenen Risikos nicht zu. Abermals sei mittels Schläuchen eine Verbindung zum Wal hergestellt worden. „In diesem Moment wurden die Schläuche sofort gelöst.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





