
Nato: Mark Rutte sagt, Europäer haben Donald Trumps Botschaft »verstanden«
Transatlantische Spannungen wegen Iran Rutte sagt, Europäer haben Trumps Botschaft »verstanden« Der angekündigte Abzug von US-Truppen aus Deutschland verschärft die Spannungen im transatlantischen Bündnis....
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Transatlantische Spannungen wegen Iran Rutte sagt, Europäer haben Trumps Botschaft »verstanden« Der angekündigte Abzug von US-Truppen aus Deutschland verschärft die Spannungen im transatlantischen Bündnis. Nato-Generalsekretär Mark Rutte versucht, die Wogen zu glätten. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Nato-Chef Mark Rutte in Eriwan: »Botschaft verstanden« Foto: Ludovic Marin / Vor dem Hintergrund des angekündigten Abzugs von US-Truppen aus Deutschland hat Nato -Generalsekretär Mark Rutte sich um Vermittlung zwischen den USA und den europäischen Partnern bemüht. Es habe auf US-Seite »eine gewisse Enttäuschung« über das Verhalten der Europäer im Irankrieg gegeben, sagte Rutte am Montag vor dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Eriwan.
Die Einzelheiten
Die Europäer hätten die Botschaft von US-Präsident Donald Trump aber »verstanden«, betonte Rutte. Trumps Unmut über die Europäer Trump hatte wiederholt seinen Unmut über die seiner Ansicht nach mangelnde Unterstützung durch die europäischen Partner in dem von Israel und den USA Ende Februar begonnenen Krieg geäußert. Vergangene Woche kündigte er dann sowohl neue Zölle auf europäische Kraftfahrzeuge als auch den Abzug von US-Truppen aus Deutschland an.
Zudem wollen die USA nicht, wie eigentlich geplant, ab diesem Jahr Mittelstrecken-Marschflugkörper zur Abwehr gegen russische Angriffe in Deutschland stationieren. Lesen Sie dazu hier : Lange lobte Trump den Kanzler, jetzt schimpft er über ihn. Mehr zum Thema Kanzler in der ARD: Merz schlägt im Streit mit Trump mildere Töne an Merz bezieht Stellung zu Trump: »Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an« Ein Jahr Schwarz-Rot: Politik ist keine Netflix-Serie Der SPIEGEL-Leitartikel von Christoph Hickmann Rutte ging in Eriwan nicht auf die Ankündigungen aus Washington ein, sagte aber, immer mehr europäische Länder verlagerten »wesentliche logistische und andere Unterstützungsleistungen« wie Minenjäger und Minensucher »näher an die Einsatzgebiete, damit sie für die nächste Phase bereit sind«.
Die Europäer verstärkten ihre Anstrengungen für »eine größere Rolle Europas und ein stärkeres Nato-Bündnis«. Das deutsche Minenjagdboot »Fulda« soll am Montag vom Marinestützpunkt Kiel-Wik in Richtung Mittelmeer auslaufen. Die Verlegung dient nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums der Vorausstationierung.
Was Experten sagen
Mehr zu dem deutschen Minenjägerkommando lesen Sie hier . In der armenischen Hauptstadt Eriwan werden an diesem Montag Staats- und Regierungschefs aus fast 50 Ländern zum achten Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) erwartet. Deutschland wird bei der Zusammenkunft nicht vertreten sein.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reiste »wegen anderer Verpflichtungen« nicht nach Armenien.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





