
neue Öl- und Gasheizungen: Koalition einigt sich auf Heizkostenbremse für Mieter
neue Öl- und Gasheizungen : Koalition einigt sich auf Heizkostenbremse für Mieter 30.04.2026, 07:12 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen In einem Mehrfamilienhaus steht die Steuerungsanlage einer Gasheizung....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. neue Öl- und Gasheizungen : Koalition einigt sich auf Heizkostenbremse für Mieter 30. 2026, 07:12 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen In einem Mehrfamilienhaus steht die Steuerungsanlage einer Gasheizung.
Bernd Weißbrod/dpa Vermieter sollen auch künftig neue Gasheizungen einbauen dürfen – diese geplante Änderung des „Heizungsgesetzes“ war bekannt. Nun ist aber auch klar: Die dadurch steigenden Heizkosten können sie dann nicht mehr allein ihren Mietern aufbürden. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die schwarz-rote Koalition hat sich bei der geplanten Reform des „Heizungsgesetzes“ auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt.
Die Einzelheiten
Demnach sollen Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden, wie die Spitzen der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD der Deutschen Presse-Agentur mitteilten. Damit scheint der Weg frei zu sein, dass das neue Gebäudemodernisierungsgesetz bald vom Kabinett beschlossen wird. Ende Februar hatten Union und SPD Eckpunkte für ein neues Heizgesetz vorgelegt.
Umstritten waren aber vor allem noch Regelungen zum Mieterschutz angesichts von Warnungen vor erhöhten Nebenkosten. Nun einigten sich die Spitzen der Koalitionsfraktionen sowie Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD). Die neue Regelung solle für alle bestehenden und künftigen Mietverhältnisse nach einem Heizungstausch gelten.
Neue Regeln nach EInbau neuer Gas- oder Ölheizung „Wenn ein Vermieter fossile Fakten schafft, muss er künftig ökonomisch die Verantwortung übernehmen“, sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. Vermieter sollten sich künftig beim Neueinbau einer Gas- oder Ölheizung erstmals an den Kosten der Netzentgelte und des Brennstoffes beteiligen. „Klimaschutz muss für die Mieterinnen und Mieter bezahlbar bleiben“, sagte Miersch.
Was Experten sagen
„Wir konnten erreichen, die Kostenrisiken bei CO2, Netzentgelten und Biogas konsequent zu halbieren. “ „Freiheit und fairer Ausgleich“ Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) sagte: „Wir schaffen Habecks Heizungsgesetz ab und geben im Keller wieder die notwendige Freiheit. Gleichzeitig braucht es einen fairen Ausgleich zwischen Vermietern und Mietern, denn der eine entscheidet, womit geheizt wird, und der andere im Alltag darüber, wie viel.
“ Dieser Ausgleich sei mit der Einigung zwischen den Fraktionen und den Ministerien gelungen. CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann sprach von einem guten Kompromiss zwischen notwendigem Mieterschutz und den berechtigten Interessen der Vermieter – sollten sich Eigentümer erneut für eine Heizung entscheiden, die mit Öl oder Gas betrieben wird. „Eine Härtefallklausel für unmodernisierte Gebäude mit besonders niedrigen Mieten soll zusätzlich dafür sorgen, dass Vermieter nicht unverhältnismäßig belastet werden und sich das Vermieten weiterhin lohnt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





