
Neues Flughafen-Terminal: Terminal 3 in Frankfurt verspricht entspanntes Reisen
Neues Flughafen-Terminal : Terminal 3 in Frankfurt verspricht entspanntes Reisen Von Theresa Hannig 01.05.2026, 15:47 Lesezeit: 6 Min. Bildbeschreibung ausklappen Momentan hängt sie nicht, aber bald bringt sie Reisende...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neues Flughafen-Terminal : Terminal 3 in Frankfurt verspricht entspanntes Reisen Von Theresa Hannig 01. 2026, 15:47 Lesezeit: 6 Min. Bildbeschreibung ausklappen Momentan hängt sie nicht, aber bald bringt sie Reisende zum Träumen: Die Installation des Künstlers Julius von Bismarck in der Abflughalle Frank Röth Der Aufenthalt am Flughafen ist meist der ungeliebte Teil der Reise.
Am neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens will man alles besser machen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Noch ist es ruhig in der Check-in-Halle des neuen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen. Die Morgensonne bricht durch die geknickten Glasfronten und wirft helle Streifen auf den polierten Natursteinboden.
Die Einzelheiten
Draußen starten die ersten Flugzeuge von der Startbahn, heben scheinbar schwerelos in einer langen Geraden ab, bis sie aus dem Blickfeld verschwinden. Ein älteres Ehepaar bewundert den Start von einem der vielen Sitzplätze aus. In der riesigen Halle wirken die beiden etwas verloren: Die Grundfläche ist vier Fußballfelder groß, die Fenster sind achtzehn Meter hoch.
Ein Glaskasten von enormer Dimension also, in dem es trotzdem nicht hallt und angenehm kühl ist. Das Paar läuft zur Fluginformationstafel, auf der heute nur wenige Flüge nach China und in die Golfstaaten stehen. Bis zu ihrem Abflug ist noch genügend Zeit.
Ein gelungener Gegenentwurf zum Terminal 1 So einen entspannten Reisestart kannten viele Passagiere bisher nicht. Gerade im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens beginnt der Urlaub oft wenig entspannt, wenn die Fluggäste erst einmal durch die verwinkelten Gänge laufen müssen, bis sie endlich am Gate ankommen. Und auch das Gebäude ist mit seinen niedrigen Decken und dem Betoncharme der Siebzigerjahre nicht gerade einladend.
Was Experten sagen
Das neue Terminal scheint der gelungene Gegenentwurf zu sein, heller und freundlicher und aus einem Guss geplant bis ins letzte Detail. Auf Farben wurde größtenteils verzichtet, nur die charakteristischen blauen Schilder weisen den Weg. Neutrale Beige- und Anthrazittöne schaffen eine wärmere Atmosphäre als das triste Grau im Terminal 1.
Die Farben wirken im Reisestress beruhigend und erinnern an eine minimalistische Museumshalle, in der sich die Passagiere beim Warten ihren Gedanken hingeben. Eine Eingangshalle zum Träumen Diese anregen soll auch eine imposante Installation an der Decke, welche Julius von Bismarck für den neuen Terminal eigens entworfen hat. Sie besteht aus drei ringförmigen Skulpturen, die an unterschiedlichen Stellen in der Check-in-Halle befestigt sind.
Mit ihren 636 orange eingefärbten Aluminiumscheiben muten die schwebenden Donuts futuristisch und fragil gleichermaßen an, wie eine riesige Seeanemone. Wegen eines technischen Defekts sind sie kurzfristig abgehängt worden, sollen aber schon bald wieder über den Köpfen der Reisenden schweben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





