
Nicholas Galitzine: He-Man-Darsteller wurde vor allem von weiblichen Vorbildern geprägt
Schauspieler Galitzine Im Kino ist er He-Man, geprägt haben ihn die Frauen in seinem Leben In »Masters of the Universe« spielt Nicholas Galitzine die muskulöse Achtzigerjahre-Actionfigur He-Man. Dass Männlichkeit nicht...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Schauspieler Galitzine Im Kino ist er He-Man, geprägt haben ihn die Frauen in seinem Leben In »Masters of the Universe« spielt Nicholas Galitzine die muskulöse Achtzigerjahre-Actionfigur He-Man. Dass Männlichkeit nicht nur Stärke und Mut bedeutet, habe ihn vor allem seine Schulzeit als einziger Junge unter Mädchen gelehrt. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Nicholas Galitzine in einer Szene aus »Masters of the Universe« Foto: Giles Keyte / Amazon MGM Studios / AP Im Film »Masters of the Universe« gibt Nicholas Galitzine, 31, den Muskelhelden He-Man – und wirkt damit zunächst wie der Inbegriff des Alpha-Manns. Doch sein eigenes Verständnis von Männlichkeit habe sich in eine andere Richtung entwickelt, sagte der britische Schauspieler im Interview mit der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« .
Die Einzelheiten
Für Galitzin gehören zu Männlichkeit traditionelle Attribute ebenso wie weiche, zarte Seiten. »Als Teenager hat mich das noch verunsichert, weil ich merkte, dass das eigentlich als Widerspruch wahrgenommen wird«, sagte er. Zwar sei er auch passionierter Rugby-Spieler gewesen, mit dominantem Gehabe, bei dem es nur um Stärke, Mut und Zielstrebigkeit gehe, habe er sich aber nie identifizieren können.
»Ich war eher geprägt von den vielen weiblichen Vorbildern im Alltag. « Bild vergrößern Ohne blondierte Haare: Nicholas Galitzine Foto: Eduardo Munoz / Prägend sei etwa gewesen, während der Schulzeit zeitweise als einziger Junge in einer Klasse mit Mädchen gewesen zu sein. Dort habe er sich »pudelwohl« gefühlt.
»Solche Erfahrungen haben mich einfühlsamer und klüger werden lassen«, sagte Galitzine. Heute habe sich der Blick auf Männlichkeit aus seiner Sicht verändert: Sie nicht bloß einseitig und herkömmlich zu verstehen, sondern umfassender, habe Kraft und sei bereichernd. Mehr zum Thema Superhelden-Klamauk »Masters of the Universe«: Toxische Männlichkeit?
Was Experten sagen
Von Lars-Olav Beier Erster Trailer von »Masters Of The Universe« veröffentlicht: He-Man ist zurück Prequels, Sequels & Revivals: Wie Künstler und Konzerne Millennials mit der Sehnsucht nach Nostalgie melken Von Kim Staudt Seit vergangener Woche ist Galitzine als muskulöser Held He-Man im Kino zu sehen. Auch He-Man, wie er im Film dargestellt werde, sei kein eindimensionaler Actionheld und Muskelprotz, sondern »ein nachvollziehbares, glaubwürdiges menschliches Wesen – mit Schwächen und Fehlern«, so Galitzine. Dies war auch das Ziel von Regisseur Travis Knight, der in Interviews betonte, er wolle moderne Rollenbilder vermitteln und sich von toxischer Männlichkeit abgrenzen – als wäre sein Film eine Fortsetzung von »Barbie«.
Jahrzehntelang mussten die Fans von He-Man und »Masters of the Universe« auf einen zweiten Realfilm über die Superhelden aus den Achtzigern warten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





