
Niederlande: Randalierer greifen Asylunterkunft mit Feuerwerk an
Ausschreitungen in den Niederlanden Randalierer greifen Asylunterkunft an Seit Wochen hatte es Proteste gegen eine Asylunterkunft in einer niederländischen Kleinstadt gegeben. Jetzt griffen Randalierer das Gebäude mit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ausschreitungen in den Niederlanden Randalierer greifen Asylunterkunft an Seit Wochen hatte es Proteste gegen eine Asylunterkunft in einer niederländischen Kleinstadt gegeben. Jetzt griffen Randalierer das Gebäude mit Feuerwerkskörpern an. Ministerpräsident Jetten spricht von einem Skandal.
41 Uhr 1 Min Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Loosdrecht, ein kleiner Ort mit rund 9000 Einwohnern in den Niederlanden: Was vor einigen Wochen mit Protesten gegen eine geplante Unterkunft für Asylsuchende begann, schlug nun in rohe Gewalt um.
Die Einzelheiten
Im ehemaligen Rathaus der Gemeinde Wijdemeren sollten diese Woche die ersten Asylsuchenden untergebracht werden. Am Dienstagabend brach ein Feuer aus, nachdem Randalierer Leuchtraketen auf das Gebäude geschossen hatten. Zu dem Zeitpunkt sollen sich laut niederländischen Medien bereits fünfzehn Menschen in der Unterkunft aufgehalten haben.
Der zuständige Bürgermeister rief daraufhin den Notstand wegen »schwerer Störungen der öffentlichen Ordnung« aus. Der niederländische Ministerpräsident Rob Jetten schrieb auf X, es sei skandalös, wie eine Gruppe Randalierer in Loosdrecht zu Gewalt gegriffen habe. Dreizehn Anwohner und Unternehmer hatten im Vorfeld vor Gericht gegen die Aufnahme der Asylsuchenden geklagt, ohne Erfolg.
In der Begründung hieß es, eine humane Unterbringung wiege schwerer als das Interesse der Anwohner, in dem Verfahren mitentscheiden zu können. Der neue niederländische Minister für Asyl und Migration, Bart van den Brink, hatte im März alle Gemeinden um zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten gebeten, weil sich ein Mangel von Zehntausenden Plätzen abzeichnete. Unter dem Druck der Ausschreitungen senkte die Gemeindeverwaltung die maximale Aufnahmekapazität in Loosdrecht auf 70 Personen.
Die Polizei nahm mehrere Personen fest, verletzt wurde niemand. Mehr Videos zum Thema Großdemo in London: Ein Rechtsextremist ruft, mehr als 100.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





