
“Niemals Bitcoin verkaufen”: Wie Michael Saylor die MSTR-Aktionäre an der Nase herumführte
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Bitcoin 1 Minute
Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin "Niemals Bitcoin verkaufen": Saylor-Mythos zerstört180-Grad-Wende “Niemals Bitcoin verkaufen”: Wie Michael Saylor die MSTR-Aktionäre an der Nase herumführteDer Strategy-Gründer will erstmals Bitcoin abstoßen, um die STRC-Dividendenzahlungen zu gewährleisten. Ein Tabubruch mit schweren Folgen? von Tobias Zander 12.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs68. 08 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Strategy-Gründer Michael Saylor möchte nun doch Bitcoin verkaufen Es war eine Zäsur in der Geschichte von Strategy, der mit Abstand größten Bitcoin-Treasury-Firma der Welt: Vor einer Woche gestand Michael Saylor der Öffentlichkeit, dass er BTC-Verkäufe durchführen wolle, um die Dividendenzahlungen auch in schwierigen Zeiten zu gewährleisten. “Wir werden wahrscheinlich einige Bitcoin verkaufen, um eine Dividende zu zahlen, einfach um den Markt daran zu gewöhnen und die Botschaft zu senden, dass wir es getan haben”, erklärte der Strategy-Gründer im Rahmen des Earnings Call für das erste Quartal 2026 – ganz so, als wäre es keine große Nachricht.
Marktdynamik
Lest auch Michael Saylor verrät sein "Geheimnis" So übersteht man einen Bitcoin-Bärenmarkt – Lektionen vom MicroStrategy-Gründer Dabei handelt es sich um einen kompletten Bruch mit einem seiner bekanntesten Grundsätze: “Niemals Bitcoin verkaufen”. Immer wieder hatte Saylor den MSTR-Aktionären versprochen, dass er für immer BTC kaufen werde, völlig gleich, zu welchem Kurs. Ein konsequenter “Buy and Hold forever”-Ansatz, den in der Community viele begrüßten.
Als der BTC-Kurs im Januar 2022 um rund 40 Prozent gefallen war, fragte Bloomberg den Permabullen, ob seine Firma jemals BTC verkaufen würde. Saylors Antwort: “Niemals. Wir sind keine Verkäufer.
Wir kaufen und halten Bitcoin”. Zwei Jahre später bekräftige er diesen Vorsatz: “Es gibt einfach keinen Grund, den Gewinner zu verkaufen”, meinte der Strategy-Gründer, erneut gegenüber Bloomberg. Und ergänzte: “Bitcoin ist die Ausstiegsstrategie.
Auswirkungen auf die Märkte
” Im Februar 2025 veröffentlichte er dann seine “21 Regeln für Bitcoin”, von denen Nr. 20 besagt: “Verkaufe deine BTC nicht. ” Nachdem die Krypto-Leitwährung kurz darauf unter 80.
000 US-Dollar fiel, ging Saylor mit seiner Rhetorik sogar noch einen Schritt weiter: “Verkaufe eine Niere, wenn es sein muss, aber behalte die BTC”. Vor wenigen Monaten beteuerte der US-Unternehmer gegenüber CNBC noch einmal, dass er keinesfalls Bitcoin verkaufen wolle, und davon ausgehe, dass Strategy jedes Quartal mehr BTC erwerben werde – bis ans Ende aller Zeiten. Ein Bitcoin-Tabubruch, der Anleger kalt lässt Die Erklärung für den Paradigmenwechsel klingt zunächst durchaus rational: “Man kauft Bitcoin mit Krediten, lässt seinen Wert steigen und verkauft dann Bitcoin, um die Dividende zu zahlen”, sagte Michael Saylor.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




