
Österreich weist wegen Spionage-Verdachts drei russische Diplomaten aus
Spionage-Verdacht Österreich weist drei russische Diplomaten aus Wien gilt seit Langem als Zentrum russischer Spionage. Nun geht die Regierung gegen den »Antennenwald« auf dem Dach der diplomatischen Kreml-Vertretung...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Spionage-Verdacht Österreich weist drei russische Diplomaten aus Wien gilt seit Langem als Zentrum russischer Spionage. Nun geht die Regierung gegen den »Antennenwald« auf dem Dach der diplomatischen Kreml-Vertretung vor: Nach einem Ultimatum sind drei Russen ausgewiesen worden. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Russische Botschaft in Wien Foto: Willfried Gredler-Oxenbauer / picturedesk. com / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die Behörden in Österreich haben wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen. Das Außenministerium bestätigte einen entsprechenden Bericht des Senders ORF über einen sogenannten »Antennenwald« auf den Dächern der diplomatischen Vertretung. »Spionage ist ein Sicherheitsproblem für Österreich«, erklärte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.
Die Regierung habe einen Kurswechsel vollzogen und gehe konsequent dagegen vor. Es sei inakzeptabel, dass diplomatische Immunität genutzt werde, um Spionage zu betreiben. Dies sei der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt worden.
Was Experten sagen
Dem ORF zufolge haben die drei Verdächtigen das Land mittlerweile verlassen. Die Justiz hatte gegen sie ermittelt, weil sie im Zusammenhang mit Abhöranlagen auf den Dächern der russischen Botschaft sowie einer russischen Diplomatensiedlung in Wien geheimdienstlich tätig gewesen sein sollen. Der russische Botschafter war demnach Mitte April ins Außenministerium einbestellt worden.
Da Russland eine Frist von 14 Tagen verstreichen ließ, um die diplomatische Immunität der Betroffenen aufzuheben, erfolgte die Ausweisung. »Die internationale Reputation Österreichs nimmt Schaden« Mit den Anlagen fängt Russland dem ORF zufolge Daten ab, die internationale Organisationen über Satelliteninternet übermitteln. In Wien haben zahlreiche Institutionen wie die Vereinten Nationen ( Uno ), die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ( OSZE ) und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) ihren Sitz.
Bild vergrößern Schild an der russischen Vertretung in Wien Foto: Tobias Steinmaurer / APA / picturedesk. com / picture alliance Sicherheitsexperten zufolge ist die österreichische Hauptstadt daher traditionell ein Zentrum für Spionageaktivitäten in Europa. Auf Druck der österreichischen Behörden seien dem Vernehmen nach einige der russischen Abhöranlagen abgebaut worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





