
Parlament in Italien: Meloni verliert Abstimmung zu neuem Wahlrecht
Parlament in Italien : Meloni verliert Abstimmung zu neuem Wahlrecht 15.07.2026, 06:03Lesezeit: 2 Min. Niederlage für Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia MeloniReutersItaliens Ministerpräsidentin regiert in Rom...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Parlament in Italien : Meloni verliert Abstimmung zu neuem Wahlrecht 15. 2026, 06:03Lesezeit: 2 Min. Niederlage für Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia MeloniReutersItaliens Ministerpräsidentin regiert in Rom bald so lange am Stück wie kein anderer Regierungschef.
Aber jetzt muss sie im Parlament eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat bei ihren Plänen für eine Wahlrechtsform im Parlament eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. In der Abgeordnetenkammer in Rom scheiterte sie am Abend mit einem wichtigen Änderungsantrag - wenn auch nur äußerst knapp.
Die Einzelheiten
Gegen den Entwurf ihrer Regierungspartei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) stimmten 188 Abgeordnete, dafür 187. In Italien wird aller Voraussicht nach im nächsten Jahr neu gewählt - für Meloni ist dies nach einer gescheiterten Volksabstimmung bereits der zweite Rückschlag binnen weniger Monate. Mit ihrer Koalition aus drei rechten und konservativen Parteien regiert sie bereits seit Herbst 2022.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Auch Gegenstimmen aus dem eigenen LagerDie Fratelli-Vorsitzende setzt sich bereits seit längerer Zeit für eine grundlegende Reform des Wahlrechts ein. Dazu gehört, dass der Regierungschef künftig direkt gewählt und die Partei, die die meisten Stimmen bekommt, bei der Verteilung der Sitze einen Mehrheitsbonus bekommen soll.
Meloni argumentiert, dass Italien stabile Verhältnisse brauche. In dem Änderungsantrag ging es jetzt aber nur darum, dass es bei einer Parlamentswahl künftig möglich sein sollte, mit sogenannten Vorzugsstimmen einzelne Kandidaten auf der Liste ihrer Partei nach vorn zu wählen. Damit scheiterte Meloni in der geheimen Abstimmung.
Aus der linken Opposition kamen sogleich Forderungen nach ihrem Rücktritt und Neuwahlen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





