
Porsche 911er soll es nicht als E-Modell geben
Sportwagen-Klassiker Porsche 911er soll es nicht als E-Modell geben Ferrari präsentierte jüngst ein erstes E-Modell, Porsche hat seit Jahren E-Modelle im Programm. Für seinen Sportwagen-Klassiker 911 gibt der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sportwagen-Klassiker Porsche 911er soll es nicht als E-Modell geben Ferrari präsentierte jüngst ein erstes E-Modell, Porsche hat seit Jahren E-Modelle im Programm. Für seinen Sportwagen-Klassiker 911 gibt der Unternehmenschef aber ein Versprechen an die Petrolheads ab. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Porsche 911 Carrera 4 GTS: Ikonisches Produkt Foto: Mateusz Wlodarczyk / NurPhoto / Getty Images Für Sportwagenhersteller ist die Wende zur E-Mobilität ein Risiko. Viele ihrer Kunden lieben den Verbrenner-Motor samt Lärm und Gestank.
Die Einzelheiten
Schmerzhaft musste das kürzlich Ferrari erleben, der italienische Autobauer erntete für sein erstes E-Modell »Luce« kürzlich mächtig Spott. Porsche dagegen galt etwa lange als Vorreiter der E-Moblität – gerade bei Sportwagen wie dem »Taycan«. Doch dabei gibt es für das Traditionsunternehmen aus Zuffenhausen Grenzen.
Eine vollelektrische Version des Kultautos 911 jedenfalls, die kommt für Porsche-Chef Michael Leiters nicht infrage. Porsches Rolle als Pionier der ElektromobilitätWo es Sinn mache und der Kunde das wünsche, werde man auch weiterhin in die Elektromobilität investieren, sagte Leiters auf einer Veranstaltung der Fachzeitschrift »Auto, Motor und Sport«. Einen 911er werde es nicht elektrisch geben, das könne man sagen.
Das sei ein so ein ikonisches Produkt, da müsse der Fortschritt mit der Verbrenner- und Hybrid-Technologie gewährleistet werden. Überhaupt blickt Leiters auch etwas kritisch auf Porsches Rolle als Pionier der Elektromobilität. Es sei eine Frage der Geschwindigkeit, vielleicht sei man etwas zu früh gewesen, sagte der Manager mit Blick auf den Hochlauf.
Was Experten sagen
Der Sportwagenbauer werde den Markt niemals über Kostenführerschaft gewinnen können oder wollen, sondern müsse die besseren, überzeugenderen und emotionaleren Produkte haben als alle anderen. Diese Differenzierung sei die Herausforderung. Mehr zum Thema Ferrari baut ein E-Auto, das aussieht wie eine Familienkutsche.
Sind die verrückt geworden? Von Michail Hengstenberg Umstrittenes Modell »Luce«: Ulf Poschardt verteidigt Elektro-Ferrari Autohersteller in der Krise: Gewinn von Porsche bricht um 91,4 Prozent ein Der »Taycan« ist seit 2019 auf dem Markt, mittlerweile hat Porsche auch zwei vollelektrische SUV-Modelle im Angebot. Die aktuelle 911-Generation gibt es nur als Verbrenner, in manchen Modellen kommt aber zumindet auch ein Hybrid-System zum Einsatz, das einen elektrischen Abgasturbolader nutzt.
Die Elektromodelle von Porsche hatten in der Vergangenheit deutlich weniger Anklang gefunden als erwartet. Ex-Vorstandschef Oliver Blume hatte vor seinem Abgang daher noch die Strategie umgekrempelt. Statt E-Autos sollen nun künftig wieder mehr Verbrenner im Angebot Schub geben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





