
Portugal: Bahn fordert 26.000 Euro nach Tod von 89 Schafen
Zug überfährt 89 Schafe Portugiesische Bahn fordert 26.000 Euro von Hirten Eine Herde Schafe stirbt bei einem Zugunglück, die portugiesische Infrastrukturgesellschaft der Bahn verlangt Tausende Euro Schadensersatz von...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Zug überfährt 89 Schafe Portugiesische Bahn fordert 26. 000 Euro von Hirten Eine Herde Schafe stirbt bei einem Zugunglück, die portugiesische Infrastrukturgesellschaft der Bahn verlangt Tausende Euro Schadensersatz von zwei Hirten. Sie wehren sich dagegen.
Nun kommt der Vorfall vor Gericht. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schäfer mit einer Schafherde (Symbolbild) Foto: Thorsten Wagner / onemorepicture / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten In Portugal hat ein Regionalzug 89 Schafe getötet. Laut portugiesischen Medien verlangt die staatliche Infrastrukturgesellschaft Infraestruturas de Portugal nun von den Besitzern der Tiere einen Schadensersatz in Höhe von etwa 26.
Die Behörde begründet die Forderung mit Schäden am Zug und erheblichen Störungen im Bahnverkehr. Der Unfall ereignete sich am 28. Dezember des vergangenen Jahres im Bezirk Montemor-o-Velho, rund 200 Kilometer nördlich von Lissabon.
Was Experten sagen
Laut der Rekonstruktion portugiesischer Medien bemerkte der Lokführer die Herde erst im Morgengrauen, als er eine Kurve verließ. Trotz einer Notbremsung konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Erst rund 540 Meter nach dem Aufprall kam der Regionalzug zum Stehen.
Vorfall gehöre zum »Risiko des Bahnverkehrs«Bei dem Unfall starben 89 Schafe, von denen 65 einem Hirten und die übrigen 24 einem zweiten Tierhalter gehörten. Nach Angaben der Behörden hatte der Vorfall massive Folgen für den Bahnverkehr: Sechs Züge fielen demnach vollständig aus, zwei weitere teilweise. Außerdem kam es bei 36 Verbindungen zu Verspätungen von insgesamt 580 Minuten.
Mehr zum Thema Unglück in Baden-Württemberg: Regionalzug überfährt Kühe Herde auf Irrwegen: 50 Schafe stürmen Penny-Markt in Bayern Zugunglück in Spanien: Bruch einer Schiene soll tödliche Kollision ausgelöst haben Die betroffenen Hirten wollen die Forderung nicht akzeptieren. Ihr Anwalt Vítor Gaspar bezeichnete den Vorfall laut der Zeitung »Correio da Manhã« als Unfall ohne vorsätzliches Verhalten. Solche Ereignisse gehörten zum allgemeinen »Risiko des Bahnverkehrs«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





