
Pressefreiheit weltweit: Reporter ohne Grenzen melden Verschlechterung 2026
Reporter ohne Grenzen Deutschland rutscht in Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 14 ab Auch 2025 hat sich die Lage der Pressefreiheit weltweit wieder verschlechtert. Die Reporter ohne Grenzen veröffentlichen ihre...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Reporter ohne Grenzen Deutschland rutscht in Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 14 ab Auch 2025 hat sich die Lage der Pressefreiheit weltweit wieder verschlechtert. Die Reporter ohne Grenzen veröffentlichen ihre Rangliste für 2026 – mit dramatischen Zahlen. Und auch Deutschland steigt ab.
49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Pressefreiheit in Gefahr: »Nur noch einer von 100 Menschen weltweit kann sich vielfältig informieren.
Die Einzelheiten
« Foto: Markus Scholz / dpa In der Rangliste der Pressefreiheit hat sich Deutschland im vergangenen Jahr um drei Plätze verschlechtert und landet nun auf Rang 14. Das teilte die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) am Donnerstag mit, die die Rangliste einmal im Jahr erarbeitet . Den Abstieg Deutschlands begründet RSF mit einer wachsenden Bedrohungslage, der Journalisten im Netz und auf der Straße ausgesetzt seien.
Auch erschwerte Arbeitsbedingungen durch polarisierte Themen, wie etwa Berichterstattung über die Kriege in Nahost, nannte die Organisation als Grund für die schlechtere Platzierung. Überhaupt hat sich die Lage der Pressefreiheit demnach weltweit erneut verschlechtert. So lebt laut RSF 2026 nur noch ein Prozent der Weltbevölkerung in Ländern mit einer »guten« Lage.
Spitzenreiter bleibt Norwegen , gefolgt von den Niederlanden und Estland . Gut sei die Lage auch in Dänemark , Schweden , Finnland und Irland . »Dramatischer Befund« RSF-Geschäftsführer Christian Mihr »Nur noch einer von 100 Menschen weltweit kann sich durch eine vielfältige, gesunde Medienlandschaft informieren.
Was Experten sagen
Auch wenn wir den Niedergang der Pressefreiheit seit einem Vierteljahrhundert dokumentieren, bleibt dieser Befund dramatisch«, sagt RSF-Geschäftsführer Christian Mihr. Dass Deutschland erneut Plätze verliere, sei auch Ausdruck eines aufgeheizten Klimas, so Mihr weiter Gerade bei der Berichterstattung über rechtsextreme Milieus oder den Krieg in Gaza berichteten viele Journalisten von starkem Druck, hitzigen Debatten und einer Sorge, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Syrien klettert nach oben Für die Rangliste teilt die Organisation die Länder in die Kategorien gute Lage, zufriedenstellende Lage, erkennbare Probleme, schwierige Lage und sehr ernste Lage ein.
In Deutschland gilt die Lage als »zufriedenstellend«. In diesem Jahr fanden sich erstmals in der 25-jährigen Geschichte der Rangliste mehr als die Hälfte aller Länder in den beiden schlechtesten Kategorien wieder. Besonders die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich RSF zufolge verschlechtert.
Auch in demokratischen Ländern werde das Recht der Bürger auf Information zunehmend beschnitten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





