
Raumfahrt: Weltall-Sake von der ISS für knapp 600.000 Euro verkauft
116 Milliliter Gebrautes Weltall-Sake für knapp 600.000 Euro verkauft Auf der ISS hergestellt und dann zurück zur Erde gebracht: Ein Fläschchen mit 100 Milliliter Sake-Wein ist in Japan an einen anonymen Käufer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. 116 Milliliter Gebrautes Weltall-Sake für knapp 600. 000 Euro verkauft Auf der ISS hergestellt und dann zurück zur Erde gebracht: Ein Fläschchen mit 100 Milliliter Sake-Wein ist in Japan an einen anonymen Käufer gegangen. Es soll der Beweis dafür sein, dass auch auf dem Mond gebraut werden könnte.
01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Sake-Wein der Firma Dassai: Auf dem Mond funktioniert es offenbar auch Foto: Copyright: xPhotographerFromAmst / Depositphotos / IMAGO Am 27.
Die Einzelheiten
Februar wurde die Maische aus dem Pazifik geborgen, nun wurde der daraus gebraute Wein für viel Geld verkauft: In Tokio gingen 100 Milliliter Sake in die Hände eines anonymen Käufers über – für 600. Hinter der Aktion steht die japanische Sake-Brauerei Dassai gemeinsam mit dem Raumfahrt- und Technikunternehmen Mitsubishi Heavy Industries. Gemeinsam entwickelten sie im vergangenen Jahr spezielle, weltraumtaugliche Brauausrüstung und schickten diese mit den notwendigen Zutaten zur Internationalen Raumstation ISS.
Im November fand der Brauprozess unter Bedingungen statt, die die Schwerkraft auf dem Mond simulierten. Sake musste in Japan noch fertig gebraut werden Die dort entstandenen 260 Gramm Maische, also das Ausgangsprodukt für Sake, wurden anschließend im Februar zurück zur Erde gebracht. In gefrorener Form wurden sie zurück nach Japan geflogen und zu Sake verarbeitet.
Heraus kamen 116 Milliliter Flüssigkeit, 16 davon wurden für Kostproben genutzt. Die restlichen 100 wurden verkauft. Der Weltraum-Sake habe »eine deutliche Säure« und einen »gut ausbalancierten und robusten Sake-Geschmack«, sagte eine Dassai-Sprecherin der Nachrichtenagentur .
Was Experten sagen
Der Versuch habe bewiesen, »dass Sake-Produktion selbst unter Bedingungen der Mond-Schwerkraft möglich ist. « Wofür diese Information gut sein soll? Dassai plant nach eigenen Angaben bis 2050 den Bau einer Sake-Brauerei auf dem Mond.
Ziel sei es, »die Lebensqualität für künftige Mond-Bewohner zu verbessern«. Mehr zum Thema Spektakuläre Auktion in New York: Größtes gefundenes Stück Mars versteigert Krieg im All: »Der Weltraum war noch nie friedlich« Ein Interview von Christoph Seidler Untersuchung an der Uni: Warum in Köln ein Stück vom Mond aufgelöst wird Ein Interview von Sarah López Abseits solcher Marketing-Spielereien stecken auch ernsthafte Forschungsziele hinter Experimenten dieser Art. Fermentationsprozesse gehören zu den biologischen Abläufen, die in der Raumfahrt besonders untersucht werden .
Studien verschiedener Raumfahrtagenturen zeigen, dass Mikrogravitation das Wachstum von Mikroorganismen sowie biochemische Reaktionen beeinflussen kann. Untersuchungen mit Hefe oder Bakterien werden deshalb regelmäßig auf der Internationalen Raumstation durchgeführt. minAppNavigationHomepageVersion ?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





