
Rechenzentrum in Nidda: Neues Interesse am ländlichen Raum
Rechenzentrum in Nidda : Neues Interesse am ländlichen Raum Ein Kommentar von Thorsten Winter 30.06.2026, 11:14Lesezeit: 2 Min. Lichtspiel: Serverschrank in einem RechenzentrumdpaWeil die Flächen in und um Frankfurt rar...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Rechenzentrum in Nidda : Neues Interesse am ländlichen Raum Ein Kommentar von Thorsten Winter 30. 2026, 11:14Lesezeit: 2 Min. Lichtspiel: Serverschrank in einem RechenzentrumdpaWeil die Flächen in und um Frankfurt rar und teuer sind, blicken Betreiber von Rechenzentren vermehrt in den ländlichen Raum.
Nicht jeder Anlieger freut sich auf die Großbauten. In Nidda verbinden sich mit dem Vorhaben aber zwei Chancen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Keine andere Branche hat in den vergangenen Jahren in und um Frankfurt so viel Aufmerksamkeit durch Neubauten auf sich gezogen wie die Gruppe der Betreiber von Rechenzentren.
Die Einzelheiten
Getrieben von der allfälligen Nutzung von Smartphones und der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt, lassen die Unternehmen ein Datencenter nach dem anderen in die Landschaft stellen. Als Magnet wirkt der Internetaustauschknoten DE-CIX mit seinen auf mehrere Rechenzentren in Frankfurt verteilten Hochleistungsrechnern. Mittlerweile sind freie Flächen für Rechenzentren in und um Frankfurt nicht nur rar, sondern auch teurer geworden.
Denn die Flächenkonkurrenz auch mit anderen Branchen ist groß. Die Folge: Betreiber von Rechenzentren schauen sich vermehrt im ländlichen Raum nach Standorten um. Das gilt auch und gerade für die lange Zeit in dieser Hinsicht vernachlässigte Wetterau.
Neuestes Beispiel ist Nidda. Mit dem Vorhaben verbinden sich zwei Chancen für die Stadt. Eine Industriebrache wird wieder besiedelt und mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen überdies.
Was Experten sagen
Es bezeugt dessen ungeachtet den Wandel in der Wirtschaft: Auf ein Industrieunternehmen folgt, wenn es so kommt, ein Vertreter der Digitalwirtschaft. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Spannend ist das in mehrfacher Hinsicht.
An vielen anderen Standorten sind spezialisierte Immobilienunternehmen mit Muttergesellschaften im Ausland am Werk. Das ist zum Beispiel in Bad Vilbel mit Blick auf die beiden dort geplanten Datencenter der Fall. Eine Ausnahme bildet Rosbach, dort steht ein junges Frankfurter Unternehmen hinter dem Neubau.
Eine weitere Ausnahme könnte Nidda bilden. Denn mit Blick auf die Fläche der ehemaligen Spezialpapierfabrik in Ober-Schmitten spricht der Projektentwickler dem Vernehmen nach mit der Schwarz-Gruppe, die außer Lidl und Kaufland auch eine Datencenter-Tochtergesellschaft innehat.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




