
Rente: Alice Schwarzer warnt vor Benachteiligung von Frauen im Alter
Benachteiligung im Alter Alice Schwarzer sieht Rente als »Riesenthema« für die Frauenbewegung Auf dem Papier ist der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen gesunken. Doch bei der Rente sieht Deutschlands...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Benachteiligung im Alter Alice Schwarzer sieht Rente als »Riesenthema« für die Frauenbewegung Auf dem Papier ist der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen gesunken. Doch bei der Rente sieht Deutschlands bekannteste Feministin Frauen im Nachteil. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Alice Schwarzer bei einem Talkshow-Auftritt in Köln Foto: Willy C. Randerath / Future Image / IMAGO Für die Publizistin Alice Schwarzer steht das Thema Rente ganz oben auf der Agenda der deutschen Frauenbewegung.
Die Einzelheiten
»Die überwältigende Mehrheit der Frauen mit kleinen Kindern arbeitet in Teilzeit. Und während die Frau Teilzeit arbeitet und den Haushalt schmeißt, macht der Mann Karriere«, sagte Schwarzer der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln. »Den größten Karrieresprung machen die Männer, wenn das erste und das zweite Kind kommen.
Das zeigen uns die Studien«, sagte die »Emma«-Herausgeberin. Die Teilzeit erweise sich für viele Frauen als Sackgasse: »In dem Moment, wo eine Beziehung auseinanderbricht und die Frau auf ihre selbst erworbenen Rentenrechte angewiesen ist, ist sie natürlich ganz arm dran. «Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen liege auf dem Papier bei sechs Prozent.
»Das sind immer noch sechs Prozent zu viel«, sagte Schwarzer. Dabei hätten viele Frauen trotz vergleichbarer Gesamtarbeitsleistung weniger Rente zu erwarten als Männer. Frauen würden dann oft ihre Erwerbsarbeit unterbrechen, sagte Schwarzer: »Denn sie macht Familienpause, wo sie sich nur um die kleinen Kinder kümmert, und arbeitet in Teilzeit.
Was Experten sagen
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So fehlten etwa Ganztagsschulen oder Ganztagskindergärten. »Und die Tatsache, dass das in Ostdeutschland günstiger aussah, verbessert unsere Statistiken, sonst wäre es noch viel schlimmer.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





