
Rente: IW-Studie – Trend zur Frührente bei Babyboomern verstärkt sich
IW-Studie Mehr als eine Million Babyboomer sind vorzeitig in Rente Der Trend zur Frührente hält an. Und die Zahlen dürften weiter steigen. Das Institut der deutschen Wirtschaft will dagegen mehr Menschen im Arbeitsmarkt...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: IW-Studie Mehr als eine Million Babyboomer sind vorzeitig in Rente Der Trend zur Frührente hält an. Und die Zahlen dürften weiter steigen. Das Institut der deutschen Wirtschaft will dagegen mehr Menschen im Arbeitsmarkt halten.
47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Senioren in Leipzig: Früher in Rente Foto: Jan Woitas / dpa Die Zahl der Babyboomer in Altersrente ist auf zuletzt rund sechs Millionen gestiegen – 1,1 Millionen bezogen dabei eine vorzeitige Rente, das sind 200.
Die Einzelheiten
000 mehr als noch im Vorjahr. Der Nachrichtenagentur dpa liegt dazu ein entsprechender Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vorab vor. Insgesamt gab es 2024 nach diesen Zahlen 19,3 Millionen Babyboomer, also Angehörige bestimmter besonders geburtenstarker Jahrgänge.
Zwei Forscherinnen des Instituts gehen von einem weiteren Anstieg der Frührentner aus, wenn die Politik nicht einschreitet. Ihrem Bericht zufolge bezogen 2023 erst rund 4,5 Millionen Babyboomer eine Altersrente – davon 0,9 Millionen vorzeitig, also vor der Regelaltersgrenze. Ein Jahr später hat demnach der Geburtsjahrgang 1958 das Renteneintrittsalter erreicht, entsprechend erhöhten sich die Zahlen, inklusive Altersrenten für Schwerbehinderte.
De-facto-Rentenalter vor RegelalterDas IW erinnert an die Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre bis 2031 – und an das Ziel, dass das durchschnittliche Zugangsalter in die Rente damit steigen soll. 2024 stieg die Regelgrenze auf 66 Jahre. Sie lag damit laut IW zwölf Monate höher als zu Beginn der Anhebung 2012.
Was Experten sagen
»Das durchschnittliche Zugangsalter in die Rente erhöhte sich im gleichen Zeitraum jedoch lediglich um acht Monate«, so die Expertinnen. Als Grund für die Lücke machen sie die »Möglichkeiten des vorzeitigen Renteneintritts« aus. Das arbeitgebernahe Institut kommt zu dem Schluss: »Die Frührenten laufen dem ursprünglichen Ziel der Politik entgegen, mit der Anhebung der Regelaltersgrenze die Lebensarbeitszeit zu verlängern.
« DEBATTE Aus welchen Gründen sind Sie vorzeitig in Rente gegangen? Diskutieren Sie hier Mehr zum Thema Studie des IW: Frührentner nutzen Möglichkeiten für Hinzuverdienst sehr häufig 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Geplante Reform: SPD-Sozialexperte fordert Zehnjahresfrist fürs Ende der »Rente mit 63« 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Ende des frühen Ruhestands: Gartenbauer? Wer bisher wirklich von der Rente mit 63 profitiertVon Henrik Bahlmann und Alexander Trempler 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Deshalb lobt das IW die Vorschläge der Rentenkommission der Regierung.
Zu den Empfehlungen zählt unter anderem, die Möglichkeit zum abschlagsfreien, vorzeitigen Renteneintritt zu streichen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





