
Restaurant Medici in Frankfurt: Gänseleber, Pulpo und große Burgunder
Restaurant Medici in Frankfurt : Gänseleber, Pulpo und große Burgunder Von Peter Badenhop 03.05.2026, 11:48 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Souveräne Detailarbeit: Schnitte und Eis von der Gänseleber mit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Restaurant Medici in Frankfurt : Gänseleber, Pulpo und große Burgunder Von Peter Badenhop 03. 2026, 11:48 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Souveräne Detailarbeit: Schnitte und Eis von der Gänseleber mit Granny-Smith-Apfelkompott Wonge Bergmann Das Restaurant „Medici“ in der Frankfurter Innenstadt bietet seit mehr als zwei Jahrzehnten eine feine, anspruchsvolle Küche – und mittlerweile eine gigantische Weinauswahl, die ihresgleichen sucht.
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist noch gar nicht so spät, aber es ist schon ganz schön was los an diesem Abend. Um halb sieben waren nur ein paar Tische besetzt. Und jetzt, eine Stunde später, ist kaum noch ein Platz frei.
Die Einzelheiten
Nebenan haben sich vier türkische Geschäftsleute niedergelassen, nahe der Theke sitzt eine Gruppe Asiaten, und an der Fensterfront hat sich an einer langen Tafel eine ziemlich lebhafte Gruppe von Leuten eingefunden, die offensichtlich auch beruflich miteinander verbunden sind. Mitten im Lokal sitzt ein junger Mann allein an einem Tisch und telefoniert auch weiter, als ihm die Vorspeise serviert wird. Ja, und dann ist da noch das Paar mittleren Alters, das sich einen Zweiertisch an der Wand reserviert hat und so herzlich begrüßt wird, dass es sich eigentlich nur um Stammgäste handeln kann.
Wobei: Sehr freundlich und zugewandt werden im „Medici“ alle Gäste umsorgt. Der Service ist ein großer Trumpf dieses Restaurants, das sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten Stück für Stück zu einer echten Frankfurter Institution entwickelt hat. Vor mehr als 20 Jahren wurde es als Nachfolger des für kurze Zeit sehr angesagten „Pilar“ im Souterrain eines Geschäftsgebäudes an der Weißadlergasse eröffnet.
Und heute ist es aus der gastronomischen Szene der Stadt nicht mehr wegzudenken. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Stammgästen, kann aber bei näherer Betrachtung auch genau andersherum sein. Wie bei der Henne und dem Ei … Mehr als 800 Weine stehen auf der Karte – darunter viele Hochkaräter Am Ende spielt das sowieso keine Rolle.
Was Experten sagen
Tatsache aber ist, dass das „Medici“ trotz der vielen Jahre mit anspruchsvoller Küche, einer inzwischen gigantischen Weinkarte, einem eingespielten, perfekten Service und einem angesichts des Frankfurter Preisniveaus erstaunlich guten Preis-Leistungs-Verhältnis irgendwie noch immer unter der Wahrnehmungsschwelle der Fine-Dining-Community zu verharren scheint. Woran das liegt, ist schwer zu sagen, für die Stammgäste aber ist es ein Segen. Im Zeichen der Maria von Medici: Das Detail eines Rubens-Gemäldes schmückt eine ganze Wand im Gastraum des „Medici“.
Wonge Bergmann Seinen Namen verdankt das langgezogene Lokal einem Gemälde, oder besser einem Teil davon: „Die Erziehung der Maria von Medici“ von Peter Paul Rubens dominiert als großes Wandbild an der Stirnseite die Optik des Gastraums und ist längst zum Erkennungszeichen des Restaurants geworden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





