
Riera-Aus in Frankfurt: Markus Krösche ist das Gefühl verloren gegangen
Riera-Aus in Frankfurt : Markus Krösche ist das Gefühl verloren gegangen Ein Kommentar von Marc Heinrich 18.05.2026, 13:04Lesezeit: 2 Min. 106 Tage zuvor: Markus Krösche (links) und Albert Riera...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Riera-Aus in Frankfurt : Markus Krösche ist das Gefühl verloren gegangen Ein Kommentar von Marc Heinrich 18. 2026, 13:04Lesezeit: 2 Min. 106 Tage zuvor: Markus Krösche (links) und Albert Riera (rechts)dpaEintracht-Manager Markus Krösche hat mit Albert Riera die falsche Wahl getroffen.
Wieder sucht der Klub nun einen Trainer. Wichtiger aber ist eine andere Frage: Wer wollen die Frankfurter wirklich sein? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Experiment ist gescheitert.
Die Einzelheiten
106 Tage hat Eintracht Frankfurt gebraucht, um das einzugestehen – schneller als viele Krisen im Fußballgeschäft überhaupt sichtbar werden. Der Klub hat sich in bemerkenswerter Geschwindigkeit an einer Idee abgearbeitet, die mit Albert Riera vom ersten Moment an fremd wirkte. Bundesliga Aktuelle Tabelle Mehr anzeigen Der Trainer trat auf wie ein Mann, der Widerstand als Qualitätsmerkmal versteht.
Was er öffentlich von sich gab, irritierte. Mal ging es um Sprünge vom Balkon, mal um Haie, die Blut riechen. Dann stellte er Comebacks von Spielern in Aussicht, die in Wahrheit verletzt waren, oder er heizte seine Meinungsverschiedenheit mit Torjäger Jonathan Burkradt öffentlich an.
Autorität entstand bei ihm aus Konfrontation, und das nicht nur nach außen. Zum Abschied sagte er: „Ihr habt nur 20 Prozent von Alberts Power genutzt. “In Frankfurt traf der skurrile Führungsstil auf eine Mannschaft, die an vielen Stellen nicht mehr die Stabilität früherer Jahre besaß.
Was Experten sagen
Aus der Verbindung mit Riera entstand nie die produktive Spannung, die sich die Klubführung nach der Trennung von Dino Toppmöller erhofft hatte. Stattdessen entwickelte sich eine Atmosphäre des Misstrauens. Das eigentliche Problem von Markus KröscheAuf dem Platz verlief die Entwicklung entsprechend rückläufig: Der kurzen Stabilisierung zu Beginn folgte danach ein Rückfall in bekannte Probleme; der Punkteschnitt fiel bescheiden aus und lag unter dem seines Vorgängers.
Die Führung hielt dennoch lange an einem Projekt fest, dessen innere Risse nicht zu übersehen waren. Dass Markus Krösche nun die Reißleine zog, ist konsequent. Dass der Sportvorstand so lange brauchte, ist sein eigentliches Problem: Die zweite Freistellung eines Trainers binnen fünf Monaten beschädigt zwangsläufig auch die Autorität jener, die diese Entscheidungen verantworten.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





