
Roboter nur als Helfer: Welche Jobs die KI nicht ersetzen kann
Roboter nur als Helfer : Welche Jobs die KI nicht ersetzen kann Von Robert Maus 19.05.2026, 13:32Lesezeit: 4 Min. Handarbeit: Ob Schreiner oder Dachdecker, Arbeiten mit Fingerspitzengefühl kann die Technik vorerst nicht...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Roboter nur als Helfer : Welche Jobs die KI nicht ersetzen kann Von Robert Maus 19. 2026, 13:32Lesezeit: 4 Min. Handarbeit: Ob Schreiner oder Dachdecker, Arbeiten mit Fingerspitzengefühl kann die Technik vorerst nicht ersetzen.
dpaJobs im Handwerk gelten als sicher, aber auch andere Berufe können die digitale Transformation meistern. Die Kammern bereiten ihre Mitglieder auf Veränderungen vor. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mehr als 370.
Die Einzelheiten
000 Frauen und Männer arbeiten im hessischen Handwerk. Ihre Jobs werden sich verändern, sind aber größtenteils vor der Konkurrenz der Künstlichen Intelligenz (KI) sicher. Das sagt Roman Freund, Digitalisierungsberater der Handwerkskammer Wiesbaden.
Wer künftig ebenfalls einen sicheren Arbeitsplatz haben möchte und kein Handwerker ist, der muss lernen, wie man mit der KI konkrete Probleme lösen kann, sagt IT-Experte Paul Herwarth von Bittenfeld und stellt klar: „Wer gelernt hat, Probleme zu identifizieren und sprachlich gut zu beschreiben, der kann mit der KI als Sparringspartner Lösungen entwickeln. “ Im Kammerbezirk der Handwerkskammer sind mehr als 27. 000 Betriebe gelistet – und ihre etwa 120.
000 Klempner, Dachdecker, Friseure, Schreiner und Heizungsbauer müssen nicht fürchten, dass sie wegen der KI arbeitslos werden. „Die wirklich sicheren Jobs sind genau die, die unser Handwerk ausmachen“, sagt Freund im Gespräch mit der F. und ergänzt: „Individuelles Arbeiten mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl, das Lösungen vor Ort ermöglicht, das ist die Kernkompetenz des Handwerks.
Was Experten sagen
“ Freund verweist darauf, dass jede Baustelle anders ist, und im Gegensatz zu standardisierten Prozessen in der Industrie komme die KI daher nicht in diesem Ausmaß zum Einsatz. „Wer ein Dach deckt oder eine Heizung in einem Kellerraum installiert, der muss auch mal improvisieren. Da liegt unsere Stärke“, ist der Berater überzeugt.
„Roboter als Helfer denkbar“Freund geht davon aus, dass alle Kerntätigkeiten des Handwerks auf „absehbare Zeit“ vor der digitalen Konkurrenz sicher sind. Bis ein autonomer Roboter so weit sei, eine Heizung einzubauen oder ein Auto zu reparieren, würden noch viele Jahre vergehen. Verändern werden sich manche Jobs jedoch mit Sicherheit.
„Dass ein Roboter auf einer Baustelle hilft, wenn er eine schwere Wärmepumpe in den Garten trägt, das ist schon in naher Zukunft denkbar, aber das individuelle und handwerklich diffizile Arbeiten, sehe ich erst mal noch nicht“, sagt Freund. Anders sieht es bei unterstützenden Tätigkeiten in Handwerksbetrieben aus, etwa in der Verwaltung oder der Buchführung. „In den gesamten Begleitprozessen, die wir im Handwerk haben, kann die KI sehr gut unterstützen“, sagt Freund und nennt etwa das Aufmaß auf Baustellen, das KI-unterstützt digital verarbeitet werden könne.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





