
Russland auf der Biennale: „Dann werden wir wissen, wer gewonnen hat: Wladimir Putin“
Russland auf der Biennale : „Dann werden wir wissen, wer gewonnen hat: Wladimir Putin“ Von Karen Krüger 05.05.2026, 18:44 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Russischer Pavillon auf der Biennale in Venedig...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Russland auf der Biennale : „Dann werden wir wissen, wer gewonnen hat: Wladimir Putin“ Von Karen Krüger 05. 2026, 18:44 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Russischer Pavillon auf der Biennale in Venedig Während Iran fernbleibt, richtet sich Russland im Pavillon der Biennale ein.
Italiens Kulturminister wirft den Veranstaltern vor, Außenpolitik betreiben zu wollen – und fürchtet einen Propagandaerfolg für Russland. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Während Iran nun doch nicht an der Venedig-Biennale teilnehmen wird, hat Russland sich dort eingerichtet. Kurz vor Beginn der internationalen Kunstausstellung meldete sich das Moskauer Künstlerteam mit einem Video, das in den sozialen Netzwerken verbreitet wurde, aus dem russischen Pavillon zu Wort.
Die Einzelheiten
„Ich danke der Biennale dafür, dass sie die Idee unterstützt hat, dass alle Nationen hier vertreten sein können“, sagt darin die Kuratorin Anastasia Karneeva. Auch „unseren italienischen Freunden“ sei man überaus dankbar. Hinsichtlich der Kontroverse um die Präsenz Russlands sagte der Biennale-Präsident Pietrangelo Buttafuoco am Montag in Venedig: „Wir sind hier in eine lebendige soziale Realität eingetaucht, und wir sind hier, um uns von Kunst zu nähren, denn die Kunst hat eine noch größere Kraft als jede Übermacht.
“ Kulturminister Giuli kritisiert die Präsenz Russlands scharf Am Wochenende hatte Italiens Kulturminister Alessandro Giuli ihn in einem Interview in der Zeitung „La Repubblica“ scharf kritisiert: „Pietrangelo ist ein falscher Bruder, aber ein falscher Bruder bleibt ein Bruder. Er war Opfer einer versöhnlichen Phantasie, er wollte die UNO der Kunst, am Ende gab er sich der Illusion hin, Außenpolitik betreiben zu können. Doch diese obliegt der Regierung und dem Parlament.
“ Buttafuoco sei „der untröstliche Ausdruck eines isolationistischen und bourbonischen Ancien Régime, das die Einheit Italiens nicht anerkennt“, so Giuli. Bezüglich der Entscheidung, anstelle von Löwen Publikumspreise zu vergeben, sagte er: „Ich lehne das Schema von Gewinnern und Verlierern ab. Wenn jedoch Tausende von tschetschenischen Besuchern, die von Ramsan Kadyrow geschickt wurden, für den russischen Pavillon stimmen, werden wir wissen, wer gewonnen hat: Wladimir Putin.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





