
Russland-Ukraine-Krieg: Boris Pistorius attestiert Moskau eine Phase der Schwäche
Putins Angriffskrieg Pistorius attestiert Russland eine Phase der Schwäche Deutschlands Verteidigungsminister sieht offenbar eine Trendwende im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Moskau hat laut Boris Pistorius...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Putins Angriffskrieg Pistorius attestiert Russland eine Phase der Schwäche Deutschlands Verteidigungsminister sieht offenbar eine Trendwende im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Moskau hat laut Boris Pistorius Schwierigkeiten – wirtschaftlich, innenpolitisch und auf dem Schlachtfeld. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Boris Pistorius und mit seinem ukrainischen Amtskollegen Mykhailo Fedorov Foto: Verteidigungsministerium der Ukraine / dpa Verteidigungsminister Boris Pistorius hat in der Ukraine von Anzeichen für eine Kehrtwende im schwierigen Abwehrkampf gegen russische Angreifer gesprochen. Zugleich machte er nach einem Besuch ukrainischer Gefechtsstände im Osten des Landes deutlich, dass er aus den Erfahrungen der Ukraine beim Kampfeinsatz unbemannter Waffensysteme weitere Schlüsse für die Bundeswehr ziehen will.
Die Einzelheiten
»Ich glaube, dass die Ukrainer tatsächlich ein Momentum haben. Russland hat eine Phase der Schwäche, sowohl wirtschaftlich als auch innenpolitisch, als auch auf dem Gefechtsfeld«, sagte Pistorius, der in den Gebieten von Saporischschja und Dnipro unterwegs war. Und: »Die Ukrainer machen riesige Fortschritte.
Die Schläge gegen russische Militärinfrastruktur im Hinterland werden empfindlicher und hinterlassen Wirkung. « Mehr zum Thema Nach Russlands Schröder-Vorstoß: Warum nun auch über Merkel als mögliche Vermittlerin im Ukrainekrieg spekuliert wird Laut Bundesregierung: Russland beauftragt Organisierte Kriminalität für gezielte Tötungen Nach Waffenruhe: Ukraine meldet massive russische Drohnenangriffe – und bietet sich Berlin als Waffenlieferant an Pistorius wurde in Kommandostellen der Ukrainer erklärt, wie Drohnen zur Aufklärung und Bekämpfung russischer Waffensysteme und Soldaten genutzt werden. Er konnte dabei auch laufende Einsätze selbst verfolgen.
Die Ukraine hat vor allem seit dem vergangenen Jahr Fähigkeiten entwickelt, von denen auch die Bundeswehr als Teil einer strategischen Partnerschaft profitieren soll. Pistorius spricht von entscheidender Phase»Heute reden viele von einer entscheidenden Phase des Krieges, möglicherweise zugunsten der Ukraine«, sagte Pistorius. Eine für die Ukraine sehr pessimistische Prognose über den weiteren Kriegsverlauf werde heute nicht mehr geteilt.
Was Experten sagen
Das erkläre vielleicht auch, warum der russische Präsident Wladimir Putin über ein baldiges Ende des Krieges spreche, obwohl er selbst ihn sofort beenden könne. Russland hatte die Ukraine zuletzt nur wenige Stunden nach Ende der dreitägigen Waffenruhe erneut massiv angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe meldete in der Nacht Angriffe mit zahlreichen Drohnen auf die Hauptstadt Kyjiw und weitere Städte wie Saporischschja, Dnipro, Charkiw und Cherson.
Auch die Gebiete Sumy im Norden und Mykolajiw im Süden waren demnach betroffen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





