
Sergej Iwanow: Ehemaliger Verteidigungsminister von Russland ist tot
Gerüchte über schwere Krankheit Ehemaliger russischer Verteidigungsminister Iwanow ist tot Er galt einst als einer der engsten Vertrauten Putins sowie als sein möglicher Nachfolger: Russlands früherer...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Gerüchte über schwere Krankheit Ehemaliger russischer Verteidigungsminister Iwanow ist tot Er galt einst als einer der engsten Vertrauten Putins sowie als sein möglicher Nachfolger: Russlands früherer Verteidigungsminister Sergej Iwanow ist im Alter von 73 Jahren gestorben. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Sergej Iwanow Foto: Mikhail Tereshchenko / dpa / TASS / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der ehemalige russische Verteidigungsminister, Vizepremier und Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten, Sergej Iwanow, ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Das bestätigte der Kreml, nachdem zunächst die Basketballliga VTB United League mit, deren Ehrenpräsident Iwanow war, seinen Tod gemeldet hatte.
Eine Todesursache wurde nicht genannt. Kremlsprecher Dmitrij Peskow erklärte, dass Präsident Wladimir Putin zutiefst um den Tod von Iwanow trauere. Putin habe der Familie des ehemaligen Verteidigungsministers bereits ein Beileidstelegramm übermittelt.
Iwanow war ein langjähriger Gefährte Putins, die beiden kannten sich seit gemeinsamen KGB-Tagen. Nach seinem Studium als Übersetzer war Iwanow bis Ende der Neunzigerjahre für den sowjetischen und russischen Geheimdienst tätig. Dabei lernte er den ebenfalls aus Sankt Petersburg stammenden, knapp vier Monate älteren Putin kennen.
Was Experten sagen
Mit einer Unterbrechung zwischen 2008 und 2012 war Iwanow von 1999 bis 2026 Mitglied des russischen Sicherheitsrates. Von 2001 bis 2007 bekleidete er auch den Posten des Verteidigungsministers. Gerüchte über schwere Krankheit2008 galt Iwanow als möglicher Nachfolger Putins, der nach zwei Amtszeiten laut Verfassung nicht mehr bei den Präsidentenwahlen antreten durfte.
Der Kremlchef entschied sich letztlich für Dmitrij Medwedew, der in seiner Amtszeit die Verfassung änderte und 2012 erneut Platz für Putin machte. Medwedew und Iwanow galten damals als Konkurrenten um die Nachfolge Putins. Mehr zum Thema Putins Ex-Vertrauter Iwanow: Eine Entlassung und viele Fragen Von Benjamin Bidder Nach ukrainischen Drohnenangriffen: Russischer Gouverneur erklärt Ausnahmezustand auf der Krim Russland auf der Krim unter Druck: »Putin könnte eine neue Mobilisierungswelle ausrufen« Ein Interview von Oliver Imhof Iwanow hingegen arbeitete bis 2011 als Vizeregierungschef.
Anschließend leitete er bis 2016 die Präsidialverwaltung. Zuletzt war der Putin-Vertraute noch als Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Fragen des Naturschutzes, der Ökologie und des Verkehrs tätig. Medienberichten zufolge trat er auf eigenen Wunsch im Februar von diesem Posten zurück.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





